Königlich privilegierte Schützengesellschaft 1834
Gut aufgestellt

Langjährige Mitgliedschaft und sportliche Erfolge führen zu großer Ehre (von links): Gauschützenmeister Wolfgang Weiß, Erich Schieder, Peter Münchmeier, Willi Lindner, Eddy Häupler, Martina Vrhovec, Gerald Riedl und Günter Drechsler.
Vermischtes
Floß
12.01.2018
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Die gewählten Mitglieder im Schützenmeisteramt und Gesellschaftsausschuss. Von links: Dominik Kraus, Rafael Lindner, Günter Drechsler, Ilona Hunsperger, Evi Trottmann, Fred Lehner und Siegfried Kellner. Bilder: le (2)

"Wir haben unsere Ziele erfüllt, sind sportlich gut aufgestellt und setzen die Tradition fort." Mit diesen Worten eröffnet erster Schützenmeister Günter Drechsler von der Königlich privilegierten Schützengesellschaft 1834 die Jahreshauptversammlung im Schützenheim.

Drechsler war überaus erfreut, erstmals den neuen Gauschützenmeister Wolfgang Weiß vom Oberpfälzer Nordgau begrüßen zu können. Der Schützenmeister gab bekannt, dass es vier Austritte und drei Neuzugänge gegeben hat. Damit gehören 68 Mitglieder und 16 Förderer zur Schützenfamilie.

Die aktiven Schützen haben neben den Schießabenden und Rundenwettkämpfen an zahlreichen Veranstaltungen teilgenommen. Dazu zählt das Wanderpokalschießen beim Patenverein Altenhammer und das Pfingstschießen, an dem 25 Vereine mit 49 Mannschaften und 180 Schützen mitmachten. Die Schützen waren beim Vereinsempfang und beim Weinfest des Turnvereins. Nicht mehr missen möchte man das Wochenende auf der Bergwachthütte. Sportlicher Höhepunkt waren das Königs- und Pokalschießen und die damit verbundene Proklamation als Abschluss des Vereinsjahres. Eine vorweihnachtliche Feier ließ das Berichtsjahr ausklingen.

Schriftführer Siegfried Kellner war es vorbehalten, für den verhinderten Sportleiter Peter Fischer und Jugendleiter Dominik Kraus das sportliche Jahr Revue passieren zu lassen. Die Jugend sei neu in der Gauliga eingestiegen und werde von Wettkampf zu Wettkampf besser. Wegen zu geringer Teilnahme wurde die zweite Mannschaft von den Wettkämpfen abgemeldet. Dagegen behauptet sich die erste Mannschaft in der Gauoberliga.

Bis ins Detail ging Schatzmeisterin Evi Trottmann bei ihrem Kassenbericht. Einnahmen und Ausgaben glichen sich aus und das Vereinsvermögen bietet die Grundlage, dass alle Herausforderungen bewältigt werden können. Das bestätigten die Revisoren Jürgen Schnappauf und Willy Meyer bei ihrer Kassenprüfung.

In seiner Stellungnahme zu den Berichten hob Schützenkommissar Fred Lehner die Übernahme von Verantwortung im Ehrenamt hervor, lobte die Fortsetzung der Tradition und Pflege der Kameradschaft. Ähnliche Worte sprach Gauschützenmeister Wolfgang Weiß, der die Grüße des Oberpfälzer Nordgaues überbrachte und den Flossern ein Kompliment für ihre sportlichen und gesellschaftlichen Erfolge machte. Ihm gefalle die gezielte Jugendarbeit. Weiß nahm zu den Beiträgen an den Oberpfälzer Nordgau Stellung, der sich auch als jederzeitiger Berater anbot. Dass der Schießsport in Floß lebt und die Jugendarbeit mit Erfolg angegangen werde, freute Bürgermeister Günter Stich. Er wünschte sich, dass die Gesellschaft so geschlossen in die nächsten Jahre gehen könne.

Bei Ergänzungswahlen zum Schützenmeisteramt und Gesellschaftsausschuss erhielten 2. Schützenmeister Thomas Meier, Schriftführer Siegfried Kellner, Sportleiter Peter Fischer, Jugendleiter Dominik Kraus und Ilona Hunsperger das Vertrauen.

Mit Ehrungen ging es weiter. Die Nadel in Verbundenheit durch den ONG erhielten Joel Egner, Norbert Egner und Rafael Lindner. Die Verdienstnadel vom Bayerischen Sportschützenbund durften Ilona Hunsperger und Irena Krauß in Empfang nehmen. Für 25-jährige Vereinstreue wurden Birgit Käß, Gerald Riedl und Martina mit der Ehreurkunde vom BSSB und der Ehrennadel in Silber vom Deuitschen Schützenbund ausgezeichnet. Die Ehreurkunde vom BSSB und die Ehrennadel in Gold vom Deutschen Schützenbund erhielten Eddy Häupler, Peter Münchmeier und Erich für 40-jährige Mitgliedschaft. Willibald Lindner und Gerhard Waldmann halten seit 60 Jahren der Gesellschaft die Treue. Als Dank durften sie die goldene Ehrennadel des Deutschen Schützenbundes in Empfang nehmen.
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