Segen für acht neue barrierefreie Wohnungen in Floß
Schlussakt in Hardtheim

Vor vielen Ehrengästen sprechen die Vorstandsvorsitzende Marika Maurer und ihr Vorgänger und Berater Fred Lehner (am Pult) von einem Projekt, das ein mutiger Schritt in die Zukunft des Wohnungsbaus nicht nur in Floß sei. Der evangelische und der katholische Pfarrer von Floß, Wilfried Römischer und Thomas Richthammer, segnen die acht barrierefreien Wohnungen. Bild: fz
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Floß
07.07.2017
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Im Beisein vieler Ehrengäste sowie der neuen Mieter erhielt das neue Projekt der Baugenossenschaft "Eigenheim" den Segen. Der Festakt ist der Schlussstrich unter den Bau von acht barrierefreien Wohnung in Hardtheim. Kostenpunkt: 1,7 Millionen Euro.

"Ja, unsere Pläne sind gelungen, und der Lohn ist unübersehbar", stellte die Vorstandsvorsitzende Marika Mauerer heraus. Dies sei der Beweis, dass sich Aufwand, Engagement und zukunftsorientiertes Handeln gelohnt haben. Der Bauverein orientiere sich stets an Bedürfnissen der Allgemeinheit, und so beschreite man mit dem Bau von barrierefreien Mietwohnungen eine neue Form des sozialen Wohnungsbaus. "Ziel- und zukunftsorientiert, auf die Bedürfnisse der Gesellschaft abgestimmt, auch im Alter oder bei körperlichen Gebrechen in den eigenen vier Wänden bleiben zu können."

Das Projekt sei für die Baugenossenschaft eine Herausforderung gewesen, betonte Mauerer. Man habe sie mit Unterstützung aller beteiligten Stellen gemeistert. Die Pfarrer Thomas Richthammer und Wilfried Römischer segneten die Häuser. "Was ist das Beste an diesem Projekt?", fragte Kreisbaumeister Werner Kraus, der stellvertretend für Landrat Andreas Meier sprach. Es sei das generationsübergreifende Konzept, die hervorragend in Hardtheim eingepasste Architektur und die herausragende Initiative der Baugenossenschaft. Baudirektor Albert Dischinger von der Regierung der Oberpfalz sprach mit Blick auf das Projekt von einem Angebot an Wohnraum in Floß, das anderswo nicht selbstverständlich sei. Architekt Dr. Emil Lehner lobte die Baugenossenschaft für die Vorgabe, dieses Gebäude mit acht Wohnungen in das Ensemble in Hardtheim einzufügen.

Der ehemalige Vorstandsvorsitzende und Berater Fred Lehner stellte zur aktuellen Diskussion fest, dass es weder im Landkreis noch in Floß ein Überangebot an Wohnungen gebe. "Wir hinken der steigenden Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum hinterher. Nur durch das gemeinsame Bemühen, Arbeitsplätze und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, haben wir die Chance, die Region weiter zu stabilisieren und lebenswert zu erhalten."

Die Baugenossenschaft Eigenheim habe in den 97 Jahren ihres Bestehens ihren Teil für einen liebenswerten Wohnort geleistet. Stets habe der Mensch im Mittelpunkt des Handelns gestanden. "Als Motor der sozialen Wohnungswirtschaft im Markt Floß kann die Genossenschaft als größter Hauseigentümer und Vermieter in Anspruch nehmen, Garant und Stabilisator auf dem Wohnungsmarkt zu sein." So sei die Genossenschaft zu einem echten Gradmesser der Ortsmieten von Floß geworden, stellte Lehner fest. Der Posaunenchor Floß umrahmte den Festakt.
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