Apfelbäumchen am Gaisweiher
Obst für die Camper

Bürgermeister Thomas Meiler (Zweiter von rechts), Landschaftsarchitekt Eugen Schimmel (rechts) und Gartengestalter Alfons Lobinger (Zweiter von links) pflanzen die Obstbäumchen auf dem Gaisweiher-Gelände. Bild: nm
Freizeit
Flossenbürg
25.08.2017
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Der erste von insgesamt 13 Bäumen kam am Mittwoch in die Erde. Von Bürgermeister Thomas Meiler, Landschaftsarchitekt Eugen Schimmel und Gartengestalter Alfons Lobinger kam der Startschuss für eine Pflanzaktion zum Abschluss der Neuanlage des Freizeitgeländes am Gaisweiher.

Die Männer hatten für das symbolträchtige Buddeln eine markante Stelle gewählt. Als Standort für den hochstämmigen Apfelbaum der Sorte "Gravensteiner" kam die Hälfte der Linie zwischen der Gaststätte "Gaisweiher" und dem See in Betracht. Dort soll er künftig an die aufwändigen Arbeiten im Norden der Grenzgemeinde erinnern. Am Gaisweiher entstand eine imponierende Erlebnis-, Spiel- und Badelandschaft für Gäste aus Nah und Fern, für Einheimische ebenso, wie für Camper.

Der Bereich präsentiert sich kleinen und großen Gästen als Ort zum Genießen, Ausspannen, Herumtollen oder auch für Veranstaltungen. Komplettiert wird das durch die sanierte Gaststätte, in der nach einigen Jahren nun wieder neues Leben eingekehrt ist. Weitere Arbeiten laufen derzeit an einem Sanitärgebäude und im hinteren Bereich des Platzes. Dort entsteht ein Zeltplatz mit attraktiven Freizeitmöglichkeiten für Gruppen, angefangen vom Bad im Gaisweiher bis hin zur Grill- und Veranstaltungshütte.

Die weiteren zwölf Bäume folgen in den kommenden Tagen. Ausgewählt wurden heimische und dem rauen Klima angepasste Hochstamm-Sorten. Ernten lassen sich in künftigen Jahren Äpfel, Birnen, Kirschen und Pflaumen. Das Obst bekommen Paten, die vom Betreiber der Anlage, Kommunalservice Flossenbürg, gesucht werden.

Zahlen müssen die Paten nichts, sich um die Bäume etwas kümmern allerdings schon. Insbesondere geht es darum, in den ersten Monaten die Gießkanne in die Hand zu nehmen. Mit der Pflanzaktion werden nicht nur Camper oder weitere Interessenten mit Obst versorgt, sie ist gleichzeitig ein Beitrag für naturschutzrechtliche Vorgaben. Die Bäume sind als Ausgleich für den Eingriff am Gaisweiher zu sehen.
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