20.08.2017 - 20:00 Uhr
FlossenbürgOberpfalz

Forstrat Ingo Greim: Haselstein wahres Kleinod Bayerische Staatsforsten sichern Haselstein

Als einen der schönsten Wanderwege bezeichnet Ingo Greim die Route von St. Ötzen nördlich von Flossenbürg über Hohenstein und Haselstein nach Konradsreuth.

Ingo Greim (rechts) und Markus Kraus sind vollauf zufrieden mit den erfolgten Sicherungsarbeiten am Haselstein. Bild: pi
von Josef PilfusekProfil

"Im Forstbetrieb Flossenbürg der Bayerischen Staatsforsten sind Wanderer und Radfahrer herzlich willkommen", sagte der Servicestellen-Leiter. "Wir haben 170 Kilometer Wanderwege, 60 Kilometer Fahrradwege und 13 Wanderparkplätze."

Laut Greim befinden sich am Haselstein Spuren uralter Siedlungstätigkeit in Form von Burgresten. "Diese hat ein privater Träger mit der tatkräftigen Unterstützung der Bayerischen Staatsforsten in den vergangenen Jahren restauriert", informiert der Forstrat. Nicht umsonst spricht er von einem "wahren Kleinod" und gerät förmlich ins Schwärmen über die herrliche Gegend. "Hier kann man Natur pur genießen."

Auf dem Gipfel des Haselsteins bietet eine kleine Unterstellhütte den Wanderern neben einem herrlichen Ausblick auch Schutz vor den Unwägbarkeiten des Wetters. Den Aufstieg dorthin haben die Bayerischen Staatsforsten nun mit großem Aufwand gesichert. "Mit der Flossenbürger Firma Pentner haben wir dazu den richtigen Partner gefunden", blickt der stellvertretende Büroleiter Markus Kraus zurück. "Schließlich möchten wir dem Wanderer einen unfallfreien Naturgenuss bescheren."

Als weiteres Aushängeschild bezeichnet Greim den Wanderweg von der Planer Höhe bei Waldkirch über die Burgruine Schellenberg zu dem auf tschechischem Hoheitsgebiet gelegenen Aussichtsturm auf dem Rabenberg (Havran). Wie sehr sich die Bayerischen Staatsforsten für ein attraktives Wander- und Radwanderwegenetz engagieren, zeigt dabei die in den vergangenen Jahren in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Georgenberg erfolgte Erneuerung des Aussichtsturms und der Zugangsbrücke auf der Burgruine Schellenberg.

"Sowohl die Bayerischen Staatsforsten als auch die Gemeinde haben weder Kosten noch Mühen gescheut", betont der Servicestellen-Leiter im Hinblick auf die Schaffung einer intakten Infrastruktur für die Erholungssuchenden. "Man sieht, dass es bei uns im Staatswald jede Menge zu entdecken gibt", fasst Greim zusammen.

Wir haben 170 Kilometer Wanderwege, 60 Kilometer Fahrradwege und 13 Wanderparkplätze.Ingo Greim

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp