Förderverein für die KZ-Gedenkstätte gedenkt der Opfer und mahnt eindringlich für die Zukunft
Mit der Befreiung war es nicht vorbei

Im "Tal des Todes" galten am Dienstag die Gedanken den Menschen, die hier von den Nazis gequält und ermordet wurden. Vor 68 Jahren hatte das Grauen im Konzentrationslager Flossenbürg ein Ende. Bild: nm
Lokales
Flossenbürg
27.04.2013
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Milde Temperaturen und die Abendsonne bestimmten am Dienstag den äußeren Rahmen. Und der stand ganz im Gegensatz zum 23. April 1945, dem Tag, an dem die amerikanischen Streitkräfte das Lager befreiten. Der Förderverein für die KZ-Gedenkstätte erinnerte mit einer Feierstunde an den Jahrestag.

Vor 68 Jahren war es nass und kalt, vor allem aber bot sich den Befreiern ein Bild des Schreckens und des Elends. Das hatte an dem damaligen Montag noch kein Ende. Im "Tal des Todes" rief der Vorsitzende der Gemeinschaft, Altbürgermeister Johann Werner, das Geschehen ins Gedächtnis: "Für Tausende Menschen ging das Grauen auf den sogenannten Todesmärschen weiter."

Eigentlich wäre entsetztes Schweigen angebracht: "Das könnte aber missverstanden und falsch ausgelegt werden. Ziel muss es sein und bleiben, die Ereignisse nie in Vergessenheit geraten zu lassen."Der Förderverein trage seit der Gründung vor 14 Jahren dazu bei, die "Gedenkstättenarbeit" nach Kräften zu unterstützen und zu fördern. Dabei gehe es aber nicht ausschließlich um das Erinnern an die Opfer, sondern genauso um ein Mahnen und Lernen für die Zukunft. Darauf lasse sich nicht verzichten. Der von Werner gemeinsam mit Hans Dirschedl an einer der Hinrichtungsstätten niedergelegte Kranz war sichtbares Zeichen des Willens, das Ziel niemals aus dem Bewusstsein verschwinden zu lassen.
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