Fabian Schöberl aus Flossenbürg seit Kurzem DSV-Nachwuchskoordinator
Der neue Chef für den Langlaufnachwuchs

Fabian Schöberl. Bild: nm
Sport
Flossenbürg
14.12.2016
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Auf Fabian Schöberl wartet eine spannende Aufgabe. Der 27-jährige Flossenbürger ist seit Kurzem der neue Nachwuchskoordinator im etwas kriselnden deutschen Langlauf.

Er ist somit für alle DSV-Skilanglauftalente von den Schülern 13 bis hin zum Einstieg in den Seniorenbereich zuständig. "Ich bin das Bindeglied zwischen dem Nachwuchsleistungssport und dem Leistungssport, und auch zwischen dem DSV und den Vereinen", sagt Schöberl. "Ich bin da viel unterwegs, im Winter bei den Wettkämpfen wie dem Deutschlandpokal. Ich muss viel mit den Leuten reden, zum Beispiel mit den Trainern in den einzelnen Stützpunkten", sagt der neue Langlauf-Nachwuchschef.

Schöberl startete als Trainer beim SCMK Hirschau, danach war er Jugendtrainer beim Bayerischen Skiverband, alles nebenbei. Beim Deutschen Skiverband ist er hauptberuflich angestellt. "Der sportliche Leiter des DSV ist auf mich zugekommen und hat gefragt, ob ich das machen möchte", teilt der neue Nachwuchskoordinator mit.

Obwohl die Wintersportsaison nur rund vier Monate dauert, ist der Flossenbürger, der jetzt in Freising wohnt, das ganze Jahr voll beschäftigt: "Die meiste Arbeit ist im Sommer mit Training und Vorbereitung. Nur im April wird nicht trainiert, aber da sitzen die Trainer zusammen."

Das Ziel seiner Arbeit sei laut Schöberl, gut ausgebildete Sportler aus dem Nachwuchsbereich zu den Senioren zu bringen. Der 27-Jährige ergänzt: "Wir wollen die Grundlagen legen, damit die Nachwuchsathleten die Belastung im Leistungsbereich schaffen." Und: "Ich schaue, dass alle in eine Richtung arbeiten." In seinen ersten Tagen hat Schöberl noch nicht wirklich tief in seine neue Aufgabe eintauchen können, gesteht er: "Ich bin in der Einarbeitungsphase. Ich war vorher nur als Trainer unterwegs, deshalb muss ich mich erst noch in die Verbandsstrukturen einarbeiten."

Eins weiß er aber: "Der Job im Nachwuchsbereich ist eine sehr schöne Arbeit. Die Kinder machen das gern, die wollen das machen - nicht wie in der Schule."
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