Einsstimmung auf Weihnachten
Herbergssuche zwischen riesigen Granitblöcken

Vermischtes
Flossenbürg
21.12.2016
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Die Herbergssuche nicht nur als Geschichte hören, sondern selbst erleben, darauf ließen sich am Sonntag 400 Gäste ein. Die Kulisse war das Betriebsgelände des Granitwerks Helgert. Der Männergesangverein hatte eingeladen. Vorsitzender Stefan Meiler forderte die Besucher auf: "Kommen Sie mit auf den Weg, den Maria und Josef gingen. Er führt hin zur Krippe, in der Jesus geboren wurde." Die Sängerschar um Herbert Kraus, Franz Völkl und seine "Blaskapell'n Flossenbürg" sowie der Jugendchor "Shalom" unter Leitung von Barbara Birkner und Anna Grundler begleiteten die Besucher auf dem Spaziergang. Glanzlichter setzte die Theatergruppe "Theresienstadl". Die Hobbyschauspieler mit Tobias Säckl an der Spitze nutzten das Betriebsgelände als Bühne. Zwischen den Gebäuden, mächtigen Granitblöcken oder den Steinhauerhütten kamen Bezüge zur Gegenwart zur Sprache. "Eigentlich sollten wir den Flüchtlingen helfen, aber die finden anderswo auch eine Unterkunft." Bürgermeister Thomas Meiler war begeistert von der Veranstaltung. "Mut für die Zukunft macht in Flossenbürg nicht zuletzt die Bereitschaft, im ehrenamtlichen Sektor mitzuarbeiten." Alle Hände voll zu tun hatte anschließend die Junge Union. Die fleißige Truppe um Laura Frenzel kümmerte sich um Bratwürste und Glühwein. Das Ambiente mit Lichtern, Feuerstellen und der Schneeauflage ließ die Gäste noch lange für einen Plausch zusammenstehen. Mit der Herbergssuche klangen für das gastgebende Granitwerk Helgert die Feierlichkeiten zum 60-jährigen Bestehen des renommierten Flossenbürger Betriebes aus. Bild: nm

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