Flossenbürg als Vorbild
Anstöße für Gedenkstätte im ukrainischen Babyn Jar

Neben dem Gedankenaustausch ging es beim Besuch einer Gruppe aus der Ukraine vor allem auch um nachdenklich stimmende Eindrücke in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Bild: hfz
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Flossenbürg
03.12.2016
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(nm) Hochrangige Fachleute aus ukrainischen Museen und Kulturinstitutionen sahen sich in der KZ-Gedenkstätte um. Gedenkstättenleiter Dr. Jörg Skriebeleit führte die Gruppe durch die Ausstellungen und diskutierte mit den Teilnehmern über "Moderne und innovative Lernorte der Zeitgeschichte". Anlass für den Besuch gaben die Pläne für eine Gedenkstätte in Babyn Jar. Sie soll an die Massenerschießung von mehr als 33 000 Juden durch SS und Wehrmacht in einer Schlucht bei Kiew erinnern. Das Auswärtige Amt hatte die ukrainischen Gäste zu der einwöchigen Reise eingeladen. An verschiedenen Orten in Bayern und Berlin informierten sie sich über die Gedenk- und Erinnerungskultur in Deutschland. Flossenbürg wurde als Beispiel eines eindrucksvollen und bemerkenswerten Engagements ausgewählt.

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