Gemeinderat Flossenbürg tagt
Jugend und Senioren im Fokus

Bürgermeister Thomas Meiler (links) wünschte dem neuen Jugendbeauftragten des Gemeinderates, Thomas Pentner (rechts), eine glückliche Hand bei seiner Arbeit. Bild: nm
Vermischtes
Flossenbürg
12.12.2016
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Thomas Pentner tritt in die Fußstapfen von Günther Faltermeier. Der Gemeinderat bestellt den 34-Jährigen zum neuen Jugendbeauftragten. Diskussionen zur Entscheidung gab es nicht. Noch dazu kann Pentner auf seine langjährige Erfahrung bauen.

"Die Jugend muss in Flossenbürg im Fokus stehen", verwies Bürgermeister Thomas Meiler auf den hohen Stellenwert des Amtes. Leicht werde die Arbeit zwar nicht sein, der Gemeinderat habe sich aber bereits im Vorfeld der Sitzung auf einen erfahrenen und guten Mann geeinigt. Pentner engagiert sich seit 18 Jahren für junge Leute, innerhalb des TSV ebenso wie aktuell als Jugendwart bei der Feuerwehr: "Ich traue mir die neue Aufgabe zu, und ich freue mich darauf."

Positive Erfahrungen

Wie es bei der Sorge um die älteren Mitbürger aussieht, das erläuterte an dem Abend im Rathaus Christina Rosner. Sie und Birgit Neumann sind als Seniorenbeauftragte des Gemeinderates unterwegs. "In den zurückliegenden 18 Monaten gab es zahlreiche positive Erfahrungen. Helfer zu finden, fiel nicht schwer, die älteren Leute wollen auch selbst mitarbeiten und wissen es zu schätzen, wenn jemand das Miteinander koordiniert." Oberstes Ziel sei der weitere Ausbau der Lebensqualität: "Dafür gibt es noch viel zu tun." Einnahmen in Höhe von 13 000 Euro sieht der von Förster Sebastian Höllerer erstellte Jahresbetriebsplan für den Gemeindewald vor. Dem stehen 12 000 Euro Ausgaben gegenüber. Meiler stellte klar: "Es sind Eckdaten und noch keine endgültigen Werte. Im Laufe der kommenden Monate wird sich zeigen, was sich tatsächlich verwirklichen lässt."

Gelder für verschiedene andere Bereiche stehen bereits fest: "Aus Bundesmitteln wurden 50 000 Euro bewilligt. Sie dienen für eine Studie zur Zukunft der Breitbandversorgung. Auch wenn Flossenbürg gut versorgt ist, dürfen wir den Blick nach vorne nicht vergessen." 200 000 Euro kommen als Stabilisierungshilfe vom Land. Der Bürgermeister und die Gemeinderäte vernahmen es mit Freude. Einfach so gibt es den Geldsegen allerdings nicht: "Der Förderbescheid enthält verschiedene Auflagen. Und der Sparkurs muss strikt weiterverfolgt werden." Weitere 360 000 Euro könnte es für die Sanierung des sogenannten "alten Polizeihauses" geben. Das markante Granitgebäude gegenüber dem Kindergarten wurde in die Liste möglicher Förderprojekte aufgenommen. Der Antrag läuft derzeit.

Leicht fiel die Entscheidung zugunsten des von Beate und Martin Wettinger vorgelegten Bauantrags. Sie wollen im Bereich der Rückersmühle ein Wohnhaus errichten. Eine Weiheranlage an der Straße von den Sailerhäusern in Richtung Würzelbrunn existiert bereits. Das Landratsamt will die Bewirtschaftungs-Erlaubnis für Else Näger unbefristet verlängern. Einwände aus Sicht der Kommune gab es nicht.

"Quelle" am Hang

Ärger macht Hangwasser, das in Altenhammer aus der Straße austritt. Um dem Phänomen Herr zu werden, wird es nötig sein, in die Straße über eine längere Distanz eine Drainage einzulegen. "Während des Winters geht das nicht", erklärte Meiler. Die "Quelle" lasse sich wohl erst im nächsten Frühjahr abstellen. Im Blickpunkt
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