13.10.2017 - 20:10 Uhr
FlossenbürgOberpfalz

Katholische Pfarrei würdigt Engagement von fünf Frauen Dank für große und kleine Dienste

An helfenden Händen mangelt es in der katholischen Pfarrei nicht. Die werden auch gebraucht, denn vier Frauen wollen in Zukunft kürzer treten. Eine Fünfte stand ebenfalls beim Pfarrfamiliennachmittag im Rampenlicht, denkt aber noch lange nicht ans Aufhören.

Kirchenpfleger Josef Völkl (links) und Pfarrer Georg Gierl (rechts) rücken fünf Frauen in den Blickpunkt: Anni Frischholz, Antonia Kitzig (vorne, von links) Barbara Birkner, Hannelore Schedl und Annelies Völkl (hinten, von links). Bild: nm
von Bernhard NeumannProfil

Pfarrer Georg Gierl würdigte im Theresienheim die Leistungen von Antonia Kitzig und Anni Frischholz. Mit ihren Angehörigen kümmerten sie sich über Jahrzehnte hinweg um Altäre bei Prozessionen: "Da steckt ein enormer Aufwand dahinter. So etwas ist nicht selbstverständlich." Bis vor zwei Jahren übernahm Kitzig darüber hinaus die Einteilung der Lektoren. Ein Holzkreuz stiftete die Familie Frischholz für das Theresienheim. Bislang schmückte es alljährlich den Freiluftaltar.

Lob und Beifall galten genauso Hannelore Schedl und Annelies Völkl. Seit fast 26 Jahren kümmern sich die Frauen um den Blumenschmuck in der Pankratiuskirche: "Der Zeitaufwand dafür ist enorm hoch. Erstaunlich ist darüber hinaus, dass fast nie Kosten anfielen." Schedl und Völkl bringen die Pracht aus den eigenen Gärten mit, können auf eine Reihe von Spendern zurückgreifen und verstehen es, unabhängig von der Jahreszeit, das Gotteshaus ins rechte Licht zu rücken.

Beiträge anderer Art steuert Barbara Birkner bei. In Kürze kann sie auf ein 25 Jahre andauerndes Engagement hoch oben auf der Empore zurückblicken: "So lange schlägt sie schon die Orgel. Es heißt tatsächlich 'schlagen'. Auch wenn sich das merkwürdig anhört, Birkner versteht es, Gottesdienste ausgezeichnet musikalisch zu umrahmen." Im Gegensatz zu den erstgenannten vier Frauen hängt sie ihre Tätigkeit nicht an den Nagel: "Dafür wäre sie viel zu jung." Blumen und Dank von Gierl und von Kirchenpfleger Josef Völkl gab es für alle fünf. Bange werden vor der Zukunft muss niemandem. Der Pfarrer verwies auf die große Helferschar. "Die Pfarrei ist gut aufgestellt. Wenn ein Ausscheiden aus dem Ehrenamt ansteht, lassen sich rasch Nachfolger finden. Darauf dürfen wir stolz sein, und auch dankbar." Gute Arbeit leisteten beim Pfarrfamiliennachmittag vor allem auch die Bäckerinnen. Sie versorgten die zahlreichen Gäste mit Kuchen.

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