Neuer Ministerpräsident spricht zum 73. Jahrestag der Befreiung in KZ-Gedenkstätte
Söder in Flossenbürg

Der neue Ministerpräsident bei der Veranstaltung "Söder persönlich" im Cineplex Amberg. Bild: wsb
Vermischtes
Flossenbürg
11.04.2018
268
0

(rg/epd) Schon im März rückte sich der neue Ministerpräsident im Amberger Cineplex ins Rampenlicht. Nur wenige Wochen später steht Markus Söder nun auch im Landkreis Neustadt vor seinem ersten Auftritt als Landesvater: bei einem feierlichen Gedenkakt am Sonntag, 22. April, in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Anlass ist der 73. Jahrestags der Befreiung des Konzentrationslagers. Neben dem Ministerpräsidenten sprechen Helen Albert und Sarah Champness, Tochter und Enkelin des ehemaligen Häftlings Oscar Albert, wie die Gedenkstättenverwaltung am Mittwoch mitteilte.

15 ehemalige Häftlinge aus Polen, der Ukraine, Italien, Belgien, Israel, Slowenien, Österreich, Deutschland, Tschechien, Großbritannien und Schweden reisen zu den Feierlichkeiten an, viele von ihnen in Begleitung ihrer Kinder und Enkelkinder. Trotz des zeitlichen Abstands nehme die Zahl der Teilnehmer am jährlichen Gedenkakt weiter zu, erklärte Jörg Skriebeleit, der Leiter der KZ-Gedenkstätte: "Es gibt keinen Überdruss an der Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus, sondern ein ungebrochenes, ja sogar deutlich ansteigendes Interesse." Das Treffen der ehemaligen Häftlinge wird auch in diesem Jahr von einer internationalen Jugendbegegnung begleitet. Auch in Schulen der Region gibt es Gespräche mit Überlebenden.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.