31.03.2017 - 20:00 Uhr
FlossenbürgOberpfalz

OWV wählt Vorstand und keiner geht hin Kaum Interesse an Versammlung

(nm) Das Interesse hielt sich in Grenzen. Krankheitsbedingte Entschuldigungen oder anderweitige Verpflichtungen ließen das Häuflein der Natur- und Heimatfreunde auf 13 Mitglieder schrumpfen. So wenige kamen zur Jahreshauptversammlung des OWV. Vorsitzender Helmut Erndt erinnerte im "Kleinen Wirtshaus" vor allem an ein 5000-Euro-Projekt. Am Gaisweiherparkplatz ging es um die Sanierung des Pavillons. Franz Rosner, Alfred Helgert, Herbert Kraus und weitere Helfer kümmerten sich darum. Sie brachten das Dach in Ordnung, strichen den Bau frisch an und bestückten die Schaukästen mit neue Tafeln.

Helmut Erndt (links) führt den OWV auch durch die kommenden zwei Jahre. Stellvertreter des Vorsitzenden ist nun Markus Pentner (Dritter von rechts). Bild: nm
von Bernhard NeumannProfil

Einen Großteil der Kosten deckten Zuschüsse und Spende. Etwa 1000 Euro trägt der Verein. "Was los ist, das weiß ich auch nicht", ließ Erndt die Frage nach Hintergründen zum Abzug der Pächter im "Schutzhaus Silberhütte" offen. Demnächst stehen eine Maiandacht, ein Gottesdienst an der Hubertuskapelle auf dem Entenbühl, Wanderungen und eine Sitzweil an. Passiert ist auch bisher schon eine Menge. Der Vorsitzende verwies auf den Krötenschutzzaun, die im Backofen am Ortsplatz aufgebaute Krippe oder das Johannisfeuer: "Das fiel aufgrund des starken Windes recht stürmisch aus. Der durch den Ort ziehende Qualm hatte zur Folge, dass 20 Mal der Notruf kontaktiert wurde."

Eingeschlafen seien im Laufe der Zeit das Backofen- und das Waldfest. Staunen ließ die von Alfred Helgert präsentierte Bilanz. Der Markierungswart kümmerte sich, unterstützt von Werner Lindner, nicht nur um die Tafeln entlang der Wanderwege. Sein Engagement erstreckte sich genauso auf Reparaturen an Ruhebänken, Mäh- und Streicharbeiten oder das Aufstellen eines Marterls am Panoramaweg. Hilfe kam dabei von Heinz Richter. "Pfüat Gott", sagte am Sonntag Richard Schedl. Der Heimatpfleger und frühere Vorsitzende bat um Verständnis dafür, dass er wegen seiner angeschlagenen Gesundheit kürzertreten muss. Dem OWV bleibt Schedl eng verbunden. Sein Steckenpferd sind nach wie vor die sogenannten Kleindenkmäler im Ort.

Tätigkeitsberichte legten Herbert Kraus und Alexander Achatz vor. Über die Kassengeschäfte in dem 187 Mitglieder zählenden Verein informierte Josef Bauer. Rasch und reibungslos abwickeln ließ sich die Neuwahl. Große Überraschungen brachte die nicht, kleinere Veränderungen schon.

Der Vorstand

Helmut Erndt bleibt Vorsitzender. Als Stellvertreter unterstützt ihn Markus Pentner. Jule Böhm wurde zur Schriftführerin gewählt, und Josef Bauer führt die Kassengeschäfte. Bauer kümmert sich um die Beiträge für die Zeitschrift "Arnika" und hat das Amt des Kulturwartes inne. Dem Team an der Spitze gehören zusätzlich an: Alexander Achatz, Manfred Hopf, Herbert Kraus, Johann Frischholz, Alfred Helgert, Georg Sigritz, Gerhard Weidner, Franz Rosner, Hans-Peter Ottlinger, Johann Kick, Eduard Malzer und Peter Meier. (nm)

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