Starkbierfest der CSU Flossenbürg mit Bruder Barnabas Junior
Ein Prosit auf die Politik

Die Oberpfälzer Bierprinzessin Marlene I. und CSU-Vorsitzende Christina Rosner danken Markus Pentner alias Bruder Barnabas junior (von links) für seine Fastenpredigt mit einem Fässchen seines Lieblingsbiers. Bild: jub
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Flossenbürg
06.03.2018
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Was sind die essenziellen Bestandteile für ein gelungenes Starkbierfest? Dunkles Bier, deftiges Essen, zünftige Musik, gutgelaunte Gäste und ein Fastenprediger. All das tischt die CSU auf.

Nach vielen Jahren Pause feierten die "Schwarzen" wieder im Restaurant Gaisweiher. Die Gäste aßen, lachten und tranken, während sie "Fonse" und seiner "Gspusi Musi" lauschten. Ehrengast war die Oberpfälzer Bierprinzessin Marlene I. in Begleitung eines Brauereivertreters. Im Gepäck hatten sie ein 20-Liter-Holzfass Weltenburger Asambock. Die Bierprinzessin zapfte es an, und die Gäste ließen sich das Freibier schmecken.

Höhepunkt des Abends war die Fastenpredigt von Markus Pentner alias Bruder Barnabas junior. Der Mönch blickte mit einem Augenzwinkern auf die Geschehnisse des letzten Jahres zurück und sorgte für Lacher und Schmunzler. Zum Konflikt zwischen Trump und Nordkorea sagte er: "Vielleicht kann man sich auch auf den gleichen Psychologen einigen? Ich glaube, heutzutage sagt man dazu Paartherapie", meinte Bruder Barnabas über eine Lösungsmöglichkeit in diesem Konflikt.

Markus Söder als Ministerpräsident? Da war der Bruder eher skeptisch - "ausgerechnet ein Franke", merkte er an. Auch die Ironie, "ein Franke wird Bayerischer Ministerpräsident, und der Club wird von einem Oberpfälzer trainiert", hob der Mönch hervor, was für einige Lacher vor allem nach der Niederlage der Clubberer gegen Fürth sorgte.

Ganz entspannt blieben die Zuhörer, vor allem die aus der Nachbargemeinde, bei den Sticheleien gegen die Flosser "Kroahn", die in keiner Fastenpredigt fehlen dürfen. Bruder Barnabas schilderte seinen ersten und auch letzten Besuch auf der Flosser Kirwa und ernteten viel Beifall. Auch die anstehenden Feierlichkeiten bei der Flosser Feuerwehr und der Raiffeisenbank Floß, die nach Manier einer Bank auf Raten feiere, erwähnte Barnabas.

Zu allerletzt ging es auch um Flossenbürg. Ob die geplante Burgbeleuchtung, der Olympiasieger Eric Frenzel oder die Fußballer des TSV Flossenbürg - über alles hatte der Mönch ein paar Sätze zu sagen. Der Gemeinde hatte er Strapse mitgebracht als Anspielung auf die Straßenausbaubeitragssatzung (Strabs).

Der Fastenprediger erhielt zum Dank für seine Rede ein Fass seines Lieblingsbiers "Weltenburger Barock Dunkel", übergeben von der Bierprinzessin. Bis weit nach Mitternacht diskutierten und plauderten die Gäste an den Tischen.
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