23.03.2018 - 20:32 Uhr
Flossenbürg

Stets engagiert Flossenbürger trauern um Wilhelm Bieber

Den 90. Geburtstag im August kann Wilhelm Bieber nicht mehr feiern. Der allseits beliebte und geschätzte Flossenbürger verstarb am Mittwoch daheim am Oberen Plattenberg. Das Mitgefühl gilt Ehefrau Renate und dem Kreis der Verwandten. Trauergottesdienst ist am Montag um 13.30 Uhr in der evangelischen Kirche. Die Beerdigung schließt sich an.

Wilhelm Bieber. Bild: nm
von Bernhard NeumannProfil

Bieber steht für eine Jahrzehnte andauernde vorbildliche Arbeit in der Gemeindeverwaltung, für ein unermüdliches soziales Engagement und für Tatkraft, wenn es um das Eintreten für die Vereine oder auch für die evangelische Gemeinde ging. Mit 16 Jahren begann er die Berufsausbildung zum Maschinenbauschlosser. Ab Januar 1945 schlossen sich Kriegsdienst und Gefangenschaft an. Eine schlimme Verwundung mit einer Oberschenkelamputation war bleibende Erinnerung.

Im Dezember 1946 trat Bieber als Angestellter den Dienst in der Gemeindeverwaltung an. 1958 folgte die Übernahme ins Beamtenverhältnis. Er blieb bis zum vorzeitigen Ruhestand im Juli 1984 der Kommune als Geschäftsleiter treu. Auch anschließend war er als Heimatpfleger oft im Rathaus zu finden. Vieles trägt seine Handschrift. Besonders am Herzen lag ihm die Hilfe für die Mitmenschen. Soziales Engagement zeigte sich bei der Arbeit für den VdK. Seine Verdienste brachten ihm den Titel Ehrenvorsitzender ein. Unermüdlich setzte sich er für die Neugestaltung des Kriegerdenkmals ein. Zahlreiche Vereine konnten auf die Mithilfe Biebers zählen. Viele Jahre war er als Berichterstatter für unsere Zeitung unterwegs.

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