28.03.2018 - 20:10 Uhr
Flossenbürg

Urlaub am Spitzingsee künftig passé Neues Reiseziel für TSV-Jugend

Der TSV ist aus gutem Grund stolz auf seine Vereinsjugend. Die Truppe zog in der Jahreshauptversammlung eine rundum positive Bilanz. Ganz ohne Kritik ging es allerdings nicht. Sie galt dem Betrieb des im Eigentum des Bayerischen Landes-Sportverbandes (BLSV) stehenden Hauses "Bergsee".

von Bernhard NeumannProfil

Die Enttäuschung ließ sich nicht überhören. Vereinsjugendleiter Jonas Meiler brachte am Sonntag in der Turnhalle ein Thema zur Sprache, das bereits seit einiger Zeit für Unmut sorgt: "Uns wurde in dem Haus am Spitzingsee deutlich zu verstehen gegeben, dass es schwierig wird, dort künftig mit unserer Gruppe unterzukommen." Offensichtlich sei es für die Betreiber lukrativer, größere Gemeinschaften über einen längeren Zeitraum zu berücksichtigen. Und das, obwohl die TSV-Vereinsjugend seit Jahrzehnten zu den Osterfeiertagen gebucht hatte. Heuer fuhr die Gruppe wegen dieser Schwierigkeiten schon zur Jahreswende. "An den Problemen änderte sich nichts. Wir werden das BLSV-Haus künftig nicht mehr berücksichtigen. Inzwischen haben wir ein anderes Ausweichquartier in Österreich gefunden."

Mehr Spaß machte da schon das alljährliche Zeltlager am Monte Kaolino. In den Sommerferien beteiligten sich 45 Kinder. Meiler zog ein Resümee: "So viele waren noch nie dabei. Bewältigen lässt sich die Aktion nur dank der großen Zahl an Helfern. Darüber bin ich froh und die Kinder sind glücklich." Heuer läuft das Zeltlager von 30. Juli bis 2. August. Anmeldungen sind ab 21. April möglich. Viel zu tun gab es für die jungen Leute auch beim Empfang von Eric Frenzel im Rathaus. Die Vereinsjugend hatte sich um das leibliche Wohl der Gäste gekümmert.

Christoph Schell berichtete von den Kassengeschäften. Trotz größerer Investitionen für Zelte und Feldbetten kann die Gemeinschaft auf ein solides finanzielles Fundament bauen. "Wir sind froh und stolz, dass es im TSV eine Vereinsjugend gibt, und das nicht nur auf dem Papier", lobte Bürgermeister Thomas Meiler die rührige Truppe. Was hier geboten werde, sei keine Selbstverständlichkeit. "Da steckt unheimlich viel Zeit und Engagement drin."

Anerkennende Worte kamen auch von Jürgen Lugert. Der im Februar neu gewählte Vorsitzende des TSV stellte sich zusammen mit Schatzmeisterin Diana Kraus bei den jungen Leuten vor: "Wir werden euch eng in die Arbeit im Hauptverein einbinden. Ihr seid die Zukunft und nur mit euch kann unser Verein längerfristig bestehen. Wir wissen es zu schätzen, was ihr leistet."

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