18.08.2017 - 20:00 Uhr
FlossenbürgOberpfalz

Mittelstandsunion am Gaisweiher Geld in die Region pumpen

"Geid niard, gibt's niard" - so schilderte Rudi Hauke vom Kommunalservice das Motto des Flossenbürger Bürgermeisters Thomas Meiler. Erfolgreich wende er es auch bei der Neugestaltung der Freizeitanlage Gaisweiher an, auf der sich die Mittelstandsunion mit den CSU-Ortsverbänden Flossenbürg und Floß umsahen. Ein Sommergespräch mit Bundestagsabgeordnetem Albert Rupprecht schloss sich an.

von Redaktion OnetzProfil

"Hier ist ein Erholungszentrum für den gesamten Landkreis entstanden", sagte CSU-Ortsvorsitzende Christina Rosner. Bis Ende des Jahres seien alle Arbeiten abgeschlossen. "Die Projektkosten betragen insgesamt 2,39 Millionen Euro." Dank des Engagements von Bürgermeister Meiler und Regionalmanagerin Margit Frauenreuter machten Fördergelder in Höhe von 2,1 Millionen Euro den Umbau realisierbar, veranschaulichte Rudi Hauke vom Kommunalservice. Die energetische Sanierung mit einer Photovoltaikanlage sei eine sichere Einnahmequelle für die Finanzierbarkeit der Restkosten.

"In Flossenbürg tut sich was", lobte Rupprecht. Er nannte es ein Verdienst der CSU und von sich selbst, dass es die Städtebauförderung noch gibt. Ministerpräsident Horst Seehofer habe ihm zugesagt, dass Dorferneuerung und Städtebauförderung in Zukunft auch kombinierbar sein würden.

Beim anschließenden Gespräch standen Maßnahmen gegen den demografischen Wandel im Mittelpunkt. "Die Region ist auch für junge Leute attraktiv. Familieneinrichtungen und Kindertagestätten sind im Vergleich zu München ausreichend vorhanden. Wir müssen sie nun nur noch mit Leben füllen", sagte Harald Gollwitzer, Kreisvorsitzender der Mittelstandsunion Nordoberpfalz. Nirgends sei der Mittelstand so stark, wie bei uns. Die Arbeitslosenquote liege im Landkreis Neustadt derzeit bei 2,9 Prozent.

Laut Rupprecht bleiben heute mehr junge Menschen in der Region als noch vor zehn Jahren. Die Quote der jungen Alterskohorte, die unsere Region verlasse, sei in den letzten zehn Jahren von 20 auf 2 Prozent gesunken. Forderungen der Mittelstandsunion finden sich im Wahlprogramm 2017 wieder. Unter anderem sollen Bürokratie beseitigt, Renten gerechter und Handelsabkommen mittelstandsfreundlich werden.

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