Marktgemeinde Freihung verleiht zweimal Bürgermedaille in Silber
Große Verdienste um Kommune

Bei einer Festsitzung verlieh Bürgermeister Norbert Bücherl Martin Scheidler die Bürgermedaille in Silber (von links): 2. Bürgermeister Helmut Klier, Bürgermeister Norbert Bücherl, Maria und Martin Scheidler, Jürgen Grundler, der aus dem Gremium verabschiedet wurde, sowie 3. Bürgermeister Klaus Meißner. Bild: prö
Politik
Freihung
20.12.2016
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Günter Müller und Martin Scheidler sind neue Träger der Bürgermedaille in Silber. Die Marktgemeinde Freihung zeichnete sie damit für ihre herausragenden ehrenamtlichen und kommunalpolitischen Verdienste aus.

Zur Verleihung dieser Auszeichnung hatte Bürgermeister Norbert Bücherl eine Festsitzung einberufen. Günter Müller konnte allerdings aus gesundheitlichen Gründen nicht daran teilnehmen. Urkunde und Medaille werden ihm bei einem Krankenbesuch überreicht.

Günter Müller

In seiner Laudatio würdigte der Bürgermeister die großen Verdienste, die sich Müller ab 1984 als Marktgemeinderat erworben hat. 1990 kandidierte er für das Amt des Bürgermeisters. Von 1990 bis 2008 war Müller Fraktionssprecher der Freien Wählerschaft. Von 2002 bis 2008 bekleidete er das Amt des stellvertretenden Bürgermeisters - "ein Amt, das Günter Müller treu, loyal und gewissenhaft ausfüllte", wie Bücherl hervorhob. Sein fundiertes Wirken im Marktgemeinderat sei in seiner 30-jährigen Amtszeit von Kollegen wie Bürgern geschätzt und anerkannt worden.

Laut Bücherl hat sich Günter Müller durch sein ehrenamtliches Engagement in den Vereinen verdient gemacht. In der evangelischen Kirchengemeinde Thansüß war er zwölf Jahre lang Kirchenvorstand. Bei der Jagdgenossenschaft, der Siedlergemeinschaft und beim Schützenverein Tell, bei der Freien Wählerschaft und beim Reservisten- und Soldatenbund bekleidete er jahrelang das Amt des Schriftführers. 35 Jahre lang prüfte Müller bei der Feuerwehr Thansüß die Kasse. Bei der Raiffeisenbank Auerbach-Freihung war er ab 1999 Aufsichtsratsvorsitzender.

Martin Scheidler

Wie Bürgermeister Bücherl würdigte, hat sich auch Martin Scheidler um das Gemeinwohl der Marktgemeinde verdient gemacht. Von 1984 bis 2014 gehörte er dem Marktgemeinderat an. In seiner 30-jährigen ehrenamtlichen Tätigkeit sei er bei allen kommunalen Angelegenheiten, besonders aber in der Land- und Forstwirtschaft behilflich gewesen. Scheidlers Bestreben sei es immer gewesen, die besten Lösungen zum Wohle der Gemeinde und ihrer Bürgern zu finden. "Dank seiner Bescheidenheit und seiner Art, an Probleme heranzugehen, fungierte er oft bei komplexen Sachverhalten als Vermittler zwischen Kommune und Bürger und war ihm zumeist Erfolg beschieden", so Bücherl.

In seinem Heimatort Großschönbrunn trug Martin Scheidler sowohl in der katholischen Pfarrei als auch in mehreren Institutionen und Vereinen Verantwortung. 20 Jahre lang ist er Mitglied des Pfarrgemeinderats. Seit 1979 bekleidet er das Amt des Feldgeschworenen, 16 Jahre als stellvertretender Obmann. Dem Bayerischen Bauernverband stand Scheidler von 1981 bis 1996 als Ortsobmann vor. An Scheidlers Frau Maria überreichte der Bürgermeister einen Blumenstrauß.

Jürgen Grundler

Bei der Sitzung wurde auch Marktgemeinderat Jürgen Grundler verabschiedet. Dieser war 2008 auf der Liste der CSU in das Kommunalparlament eingezogen. Er war Mitglied im Sport- und Kulturausschuss sowie im Ausschuss für Jugend, Senioren und soziale Angelegenheiten. Bei den Kommunalwahlen 2014 kandidierte er für das Amt des Bürgermeisters und erreichte mit 30 Prozent ein respektables Ergebnis. Wegen einer Erkrankung hatte Grundler die Entbindung von seinem Mandat beantragt, was der Marktgemeinderat genehmigte. Im Namen des Gremiums bedankte sich Bürgermeister Bücherl bei Grundler für seine ehrenamtliche Tätigkeit in den vergangenen acht Jahren und überreichte zur Erinnerung den bayerischen Löwen in Porzellan mit dem Gemeindewappen.
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