02.03.2018 - 15:50 Uhr
Freihung

Feuerwehr Freihung nimmt neues Fahrzeug entgegen Erleichtert das Helfen

Große Freude herrscht bei der Feuerwehr Freihung über das neue Hilfeleistungs-Löschfahrzeug (HLF). Ist diese Anschaffung doch ein langgehegter Wunsch, der nun in Erfüllung geht.

Der moderne Aufbau des Hilfeleistungs-Löschfahrzeugs enthält Ausrüstungsgegenstände für ein breites Einsatzspektrum und erhöht die Sicherheit der Freihunger Feuerwehrleute erheblich. Bild: rab
von Redaktion OnetzProfil

Seit geraumer Zeit drängte die Wehr auf einen neuen Wagen, leisten die vorhandenen Löschfahrzeuge doch bereits 38 und 33 Jahre ihren Dienst. Vor wenigen Tagen nun konnte eine Abordnung das neue Gerät bei der Firma Magirus abholen. Bei eisigen Temperaturen standen die kaufmännische und technische Abnahme sowie eine umfangreiche Einweisung für das Beschaffungsteam auf dem Plan.

Anfang des Jahres 2017 hatte die Marktgemeinde Freihung die Angebote der öffentlichen Ausschreibung zurückerhalten. Kurz darauf erteilte die Kommune dem Hersteller aus Ulm grünes Licht für den Auftrag. Nur ein knappes Jahr später rollte das Fahrzeug an, sehr zur Freude der Feuerwehrleute.

Nachdem die Aktiven in den nächsten Wochen auf die Bedienung und den Umgang mit der umfangreichen Ausrüstung geschult sind, rückt das Hilfeleistungs-Löschfahrzeug künftig als erstes aus, um Mannschaft und Gerät an die Einsatzstelle zu bringen. Eine Besatzung von neun Einsatzkräften führt das HLF mit dem Funkrufnamen Florian Freihung 40/1 mit sich, die mit der Umfeldbeleuchtung, dem Lichtmast und mit vielen anderen zeitgemäßen Hilfsmitteln sicherer, einfacher und schneller arbeiten können.

Bei dem HLF handelt es sich um das Universalfahrzeug der Feuerwehr Freihung. Mit 2000 Litern Wasser und 200 Litern Schaummittel enthält es sowohl Gerätschaften für die technische Hilfeleistung als auch zur Brandbekämpfung. Die umfangreiche Zusatzbeladung soll bei allen Notlagen im Einsatzgebiet helfen.

Vier in den Sitz integrierte Atemschutzgeräte ermöglichen das Ausrüsten bereits während der Fahrt zum Einsatzort, was wertvolle Minuten spart. An der Rückseite sind zwei Haspeln angebracht, in denen Material für die Verkehrssicherung, aber auch B-Schläuche transportiert werden. Oben ist es mit einer Heckwarneinrichtung versehen, um von Verkehrsteilnehmern besser erkannt zu werden.

Der Einladung zum Empfang des Fahrzeugs folgten viele aktive und passive Mitglieder, Kreisbrandinspektor Christof Strobl, Kreisbrandmeister Michael Iberer, Vertreter der Gemeinde sowie weitere Gäste. Im Laufe der nächsten Monate wird das Fahrzeug gesegnet und der Bevölkerung vorgestellt.

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