27.04.2018 - 12:32 Uhr
FreihungOberpfalz

Feuerwehr Kaltenbrunn kniet vor Freihunger Kollegen nieder und bittet um Patenschaft: Mit Reimen und Freibier den Pakt besiegelt

Kaltenbrunn/Freihung. Große Feste werfen bekanntlich ihre Schatten voraus. Die Feuerwehr Kaltenbrunn feiert vom 27. bis 29. Juli das 150-jährige Gründungsjubiläum mit Fahnenweihe, daher wurde zur Patenerneuerung gebeten. Das traditionelle Holzscheit'lknien blieb der Jubelwehr trotz der bereits seit 1897 bestehenden Patenschaft nicht erspart. Die Qualen lohnten sich.

Großer bahnhof für besondere Gäste. Die Freihunger Feuerwehr empfing die Kameraden aus Kaltenbrunn zum feierlichen Patenbitten. Bild: rab
von Redaktion OnetzProfil

Zum Patenbitten marschierte eine große Abordnung Kaltenbrunner Uniformträger, die Festdamen und Bürgermeister Ludwig Biller zu Fuß nach Freihung. Am Ortseingang vorm Tennisheim empfingen sie die Freihunger Floriansjünger, deren Festdamen und der Bürgermeister Norbert Bücherl mit Blasmusik und begleiteten sie zum Gerätehaus.

In Gedichtform trugen Vorsitzender Thomas Gmeiner und Kommandant Alexander Kummer ihr Ansinnen auf einem Holzscheit kniend vor. Die enge Verbundenheit stellten sie dabei in den Vordergrund. "Viele Jahre stehen unsere Wehren Seit' an Seit' und noch nie gab es zwischen unseren Kameraden Streit. Drum bitten wir euch, wir sind halt so frei, dass die Feuerwehr Freihung weiter unser Pate sei." Natürlich waren die Kaltenbrunner nicht mit leeren Händen gekommen und hatten ein großes Fass Bier mitgebracht. Von der Freihunger Wehr führten die Verhandlungen Vorsitzender Günther Ernst und Kommandant Andreas Luber. Das Bitten wurde erhört und mit einem kräftigen Schluck besiegelt, somit bleibt die langjährige Patenschaft auch künftig bestehen. Die Jubelwehr kann bei Ihrem Vorhaben auf die tatkräftige Unterstützung der Patenwehr zählen. Bis spät in die Nacht feierten die beiden Wehren anschließend im Feuerwehrhaus. Musikalisch gestaltete das Vils-Blech den unterhaltsamen Abend .

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