13.04.2018 - 15:44 Uhr
FreihungOberpfalz

Oftmalige Blutspender aus der Marktgemeinde Freihung werden geehrt Aderlass ist gelebte Solidarität

"Blut spenden ist gelebte Solidarität und Hilfe für die Mitmenschen." Sehr lobend würdigt Bürgermeister Norbert Bücherl bei einer Feierstunde im Rathaus die oftmaligen Blutspender aus der Marktgemeinde Freihung für ihr selbstloses Eintreten.

Die oftmaligen Blutspender zusammen mit Bürgermeister und BRK-Vertretern (von links): Brigitte Ringelstetter, Bürgermeister Norbert Bücherl, Karl Träger (75), Thomas Fenk (25), Elisabeth Mägerl (50), Karin Amann (25), Elfriede Auer und Martina Wiesneth (25) mit vorne Sohn Vincent. Bild: nbu
von Autor NBUProfil

Die immerwährende, kontinuierliche Spendenbereitschaft sei enorm wichtig für das Gesundheitswesen, sagte das Gemeindeoberhaupt. Denn die Nachfrage nach Blut übersteige derzeit weit das vorhandene Angebot an Blutkonserven. Deshalb könne die langjährige Spendenbereitschaft der zu Ehrenden nicht hoch genug gelobt werden.

Die Leiterin des Blutspendedienstes Vilseck, Brigitte Ringelstetter, bedankte sich bei den Freihungern, die schon seit vielen Jahren bei den vier Mal im Jahr stattfindenden Aktionen in Vilseck teilnehmen. "Wir sind inzwischen eine richtige, eingeschworene Familie geworden", hob sie hervor. Ringelstetter, die seit 21 Jahren in Vilseck als Leiterin fungiert, bat die Blutspender weiterzumachen, aber auch neue Teilnehmer anzuwerben. Unter den 771 Blutspendern des vergangenen Jahres waren 60 Neulinge. Elfriede Auer vom BRK-Kreisverband Amberg-Sulzbach stellte fest, dass es immer schwieriger werde, die überregionale Versorgung der Krankenhäuser mit Blut sicherzustellen. Seit Beginn der Aufzeichnungen 1961 habe man im Kreisverband insgesamt 335 763 Blutspender verzeichnet. Auer dankte in Vertretung von Kreisgeschäftsführer Björn Heinrich dem Team um Brigitte Ringelstetter für den ehrenamtlichen Einsatz vor Ort.

Zusammen mit Ringelstetter und Bürgermeister Bücherl überreichte Auer die Ehrennadel des Bayerischen Roten Kreuzes mit Urkunde und ein süßes Präsent. Der Rathauschef legte zur Erinnerung einen Schlüsselanhänger der Gemeinde hinzu und lud zu einem Essen ein.

Ehrungen

75 Mal Blut gespendet: Karl Träger

50 Mal: Christine Hausmann und Elisabeth Mägerl

25 Mal: Thomas Fenk, Karin Amann, Martina Wiesneth und Karin Schulz (nbu)

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