Siedlergemeinschaft Thansüß muss sparen
Ehrungen gestrichen

Die neue Führung der Siedlergemeinschaft Thansüß (vorn, von links): Ernst Müller, Wolfgang Stock, Edith Kummer, Bettina Walzel und Werner Stark; dahinter (von links): Rainer Wagner, Stefan Blind und Peter Seidl. Bild: bk
Vermischtes
Freihung
04.04.2018
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Thansüß. "Unser Ziel ist der Erhalt eines funktionsfähigen Dorfvereins, aber auch den Mitgliedern Vereinseigentum zur Verfügung zu stellen." Dies sagte Vorsitzender Ernst Müller bei der Generalversammlung der Siedlergemeinschaft (SG). Die Beitragserhöhung von 22 auf 25 Euro wurde auf 2019 vertagt.

"Wir können die Ausgaben nicht mehr decken und müssen Geld aus dem Geräteverleih zuschießen. Diese Einnahmen sollen aber wieder in den Gerätepark fließen", bemerkte Müller. Von 22 Euro seien 18,12 abzuführen. Hinzu komme die Anhebung des Beitrags durch den Bundesverband. "Deshalb können wir uns Gratulationen zu Geburtstagen sowie Mitglieder- und Funktionärsehrungen nicht mehr leisten", bat Müller um Verständnis. Er, sein Stellvertreter Wolfgang Stock und Kassiererin Edith Kummer wurden für weitere drei Jahre gewählt. Für den verstorbenen Günter Müller übernahm Bettina Walzel das Amt der Schriftführerin. Beiräte sind Werner Stark, Stefan Blind und Rainer Wagner, Kassenprüfer Peter Seidl und Robert Amann. Als Gerätewarten fungieren Georg Tröger und Hans Walberer. In die Bezirksversammlung wird Stock als Delegierter entsandt.

Müller sprach von einem ruhigen Vereinsjahr. Die SG zählt 71 Mitglieder. Er bezeichnete die von ihm initiierte Unterschriftenaktion für das Volksbegehren zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge als vollen Erfolg. Edith Kummer wies einen Gewinn von rund 100 Euro aus.
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