08.11.2017 - 15:24 Uhr
FreudenbergOberpfalz

Ausstellung von Arbeiten Freudenberger Schüler im Statlichen Schulamt Werke laden zum Dialog ein

Seit Jahren gibt das Staatliche Schulamt seinen Schulen Gelegenheit, in der Behörde Kunstwerke von Kindern und Jugendlichen auszustellen und das Amt damit aufzuhübschen. Die Schau wurde heuer erstmals mit einer Vernissage eröffnet. Bis April 2018 sind Arbeiten aus dem Kunstunterricht der Grund- und Mittelschule Freudenberg zu bewundern.

Seit Jahren gibt das Schulamt seinen Schulen Gelegenheit, Kunstwerke ihrer Schüler/innen auf seiner Amtsetage auszustellen und diese damit aufzuhübschen. Heuer gab es zum Auftakt erstmals eine Vernissage. Bei der Ausstellungseröffnung v. l.: Schulrat Stephan Tischer, Bürgermeister Alwin Märkl, Ausstellungsinitiatorin Konrektorin Andrea Widder, Schulleiterin Gabriele Krettner und Schulamtsdirektor Heinrich Koch.
von Werner SchulzProfil

In Anlehnung an das Karl-Valentin-Zitat "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" dankte Schulrat Stephan Tischer bei seiner Eröffnungsrede den jungen Künstlern mit ihren Lehrern dafür, dass sie über Monate hinweg mit Freude und Eifer gezeichnet, gemalt, gebastelt und gewerkelt haben. Stellvertretend nannte er die Ausstellungsinitiatorin Konrektorin Andrea Widder und Förderlehrerin Ursula Schuster.

Tischer sah es als eminent wichtige Aufgabe der Schule an, Mädchen und Jungen frühestmöglich an die Kunst heranzuführen. Nicht umsonst werde in der Bayerischen Verfassung die "Aufgeschlossenheit für alles Wahre, Gute und Schöne" als eines der obersten Bildungsziele genannt.

s Bürgermeister Alwin Märkl beglückwünschte alle Künstler zu ihren Werken. Bei aller Unterschiedlichkeit hätten sie eines gemeinsam: "Sie stammen nicht von Berufskünstlern, sondern von Menschen, die ihre schöpferischen Fähigkeiten entfalten wollen." Im Praktizieren eines künstlerischen Hobbys sah er einen Weg, sich selbst zu verwirklichen. Die Funktion von Kunst als Form der Kommunikation lasse sich bei der Ausstellung realisieren, da sie zum Dialog einlade.

Schulleiterin Gabriele Krettner bedankte sich bei allen, die zur Vernissage beitrugen. Unter der Regie von Fachlehrerin Maria Delling waren kulinarische Köstlichkeiten vorbereitet worden, die Leonie Haller, Gina Bauer und Johannes Hirn den Gästen anboten. Den musikalischen Part übernahmen die beiden Neuntklässler Kilian Ries (Akkordeon) und Aaron Deierl (Cajon).

Wie Konrektorin Andrea Widder erklärte, sind die Exponate im Kunstunterricht der Lehrerinnen Sarah Wittmann, Manon Endres und Ulrike Rager entstanden. Im Verlaufe des Jahres würden die Objekte variiert. Ihrer Meinung nach sollte der Kunstunterricht Techniken und Theorien vermitteln und dabei die Kreativität und Eigeninitiative der Kinder und Jugendlichen stärken. Die ausstellenden Künstler erläuterten dann den Gästen ihre Kunstwerke und deren Entstehung.

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