Freudenberger Bauernbühne richtet Krimidinner aus
Und zum Hauptgang fließt Blut

Ein Krimidinner führte das Ensemble der Freudenberger Bauernbühne auf (von links): Reinhold Escherl, Klaus Dotzler, Ramona Altmann, Michael Vogt, Christina Hahn sowie Norbert und Monika Altmann. Bild: gio
Kultur
Freudenberg
20.04.2017
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Über vier Wochenenden lang verwandelte sich das Pfarrheim in Wutschdorf zu einem Nobelrestaurant: Garderobiers im Frack kümmerten sich um die Jacken und Mäntel. Die Darsteller des Krimidinners empfingen die Gäste schon auf der Treppe.

Wutschdorf. Die Freudenberger Bauernbühne als Ausrichter dieser besonderen Veranstaltung verbuchte einen vollen Erfolg. Nach einem Sektempfang wurden die Zuschauer in den vornehm dekorierten Saal des Pfarrheims geleitet, wo schon dezente Pianomusik zu hören war. Josef Zweck am Kontrabass und "Leif" Wiesmet am Piano sorgten hier für exzellente Dinner-Musik.

Alles war perfekt organisiert. Das Vier-Gänge-Menü übertraf die Erwartungen der Gäste. Für den perfekten Schlemmerabend in einem bezaubernden Ambiente zeichnete das große Team der Theaterküche unter Leitung von Helga Vogt verantwortlich.

Neben den kulinarischen Genüssen kamen die Besucher des Krimidinners auch beim Theaterspiel auf ihre Kosten. Reinhold Escherl als Kellner Alf führte die Gäste charmant und gewitzt durch den Abend. Drei Ehepaare waren in dem Stück "Zum Nachtisch Blauer Eisenhut" von Madeleine Giese miteinander verstrickt: das Verlegerpaar Sebastian und Nessi Krahl (dargestellt von Monika und Norbert Altmann), Hobbykoch Günther Berlicher alias Klaus Dotzler mit seiner Frau Hanne, gespielt von Ramona Altmann, und der Weinhändler Lucas Schäfer mit seiner angetrauten Vegetarierin Beate (Michael Vogt und Christina Hahn). In geschliffenem Hochdeutsch mit viel Witz und Gespür für die Situation begeisterten die Schauspieler die Gäste und sorgten für Spannung und Spaß gleichermaßen.

Nach der Bekanntgabe der Gewinner, also derjenigen Tische, die kriminalistisch richtig gelegen haben, sorgte das Küchenteam mit ihrem Eisbuffet nach Traumschiff-Art noch einmal für Staunen bei den Gästen. Nun darf das Pfarrheim wieder Pfarrheim sein, und die Bauernbühne geht mit Vollgas Richtung der Aufführung des Brandner Kaspar.
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