Freudenberg und Hirschau schließen Zweckvereinbarung
Jetzt räumen sie abwechselnd

Wo früher jede Kommune nur ihren Teil von Eis und Schnee befreit hat, rückt jetzt nur mehr ein Räumdienst für beide Seiten aus. Bild: Hartl
Politik
Freudenberg
14.12.2016
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Der Gemeinderat Freudenberg hat in seiner letzten Sitzung für dieses Jahr beschlossen, in das Breitbandförderprogramm des Bundes einzusteigen. Dazu soll als erster Schritt der Zuschuss für die Beratungs- und Planungsleistungen beantragt werden.

Im Zuge des Bundesprogramms muss die aktuelle Breitbandversorgung nach dem Ausbau durch bayerische Maßnahmen analysiert werden, um gegebenenfalls einen Antrag zur Schließung förderfähiger "weißer Flecken" unter 30 Mbits pro Sekunde zu stellen. Außerdem kann ein Masterplan erstellt werden, informierte die Verwaltung. Dieser beinhalte Analyse und Darstellung nutzbarer Infrastrukturen und Leerrohre sowie eine flächendeckende Glasfaser-Grobplanung für den zukünftigen Ausbau des Versorgungsbereichs.

Ein weiteres Thema der Sitzung war eine Zweckvereinbarung zwischen Freudenberg und Hirschau für notwendige Winterdienstarbeiten auf der kürzlich freigegebenen Gemeindeverbindungsstraße Hainstetten- Weiher. Bisher war von den zwei Kommunen nur der jeweils für sie zutreffende Abschnitt bedient worden. Künftig wird nun die Räum- und Streupflicht auf der Gesamtlänge von 1835 Metern im jährlichen Wechsel zwischen Gemeinde und Stadt erfolgen, teilte die Verwaltung mit. Dadurch könne eine effizientere Arbeitsleistung samt Kosteneinsparung erzielt werden. Freudenberg hat den Part übernommen, heuer bis Winterende mit den Arbeiten zu beginnen.

Neues zum ForsthausDie Gesamtausgaben des zu sanierenden alten Forsthauses in Freudenberg belaufen sich nach der neuesten Berechnung auf 582 000 Euro. Auch das war eine Information in der Sitzung des Gemeinderats. Auf die förderfähigen Kosten sind laut Verwaltung Zuwendungen in Höhe von 420 000 Euro in Aussicht gestellt, so dass der Eigenanteil der Gemeinde 162 000 Euro betrage.

Bürgermeister Alwin Märkl informierte das Gremium, dass bei der Bemessung der Zuschüsse die Fremdkapitalzinsen und die jährlich zu erwartenden Mieteinahmen mit einfließen. Die Fertigstellung des Bauvorhabens solle möglichst zeitnah erfolgen.

Rudolf Preitschaft von der SPD forderte in diesem Zusammenhang, auf eine kostengünstige Bauweise zu achten. Matthias Singer, Gemeinderat der Freien Wähler, gab zu bedenken, dass die Mieteinnahmen nicht komplett angerechnet werden könnten, da bis zur Amortisation durchaus weitere Sanierungen anfallen würden. (sche)
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