24.08.2017 - 14:58 Uhr
FreudenbergOberpfalz

Gute Nachricht bei der Sitzung des Freudenberger Gemeinderats Nun also doch: Pursruck wird erneuert

Große Freude herrscht bei Bürgermeister Alwin Märkl und dem Freudenberger Gemeinderat darüber, dass in Pursruck nun doch eine einfache Dorferneuerung anlaufen soll. Das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) hatte dies angekündigt.

Das Haus gegenüber der Pursruck Kirche soll für die Dorferneuerung abgerissen werden. Bild: gef
von Autor GEFProfil

Nachdem das ALE im Jahr 2016 der Gemeinde mitteilt hatte, dass der Ausbau des Dorfplatzes in Pursruck auf absehbare nicht gefördert werden könne, kam diese positive Entscheidung gut an. Die Behörde hat die beantragte einfache Dorferneuerung bereits in ihr Arbeitsprogramm aufgenommen. Demnach ist Planungsbeginn für das Vorhaben das Jahr 2018, die Umsetzung soll 2020 erfolgen. Die Gemeinde hat das der Kirche gegenüberliegende Gebäude erworben. Es soll abgerissen werden, um die Engstelle für den geplanten Ausbau der Kreisstraße AS 18 zu beseitigen. Auch entsteht dadurch etwas mehr Spielraum für die Gestaltung eines attraktiven Dorfplatzes. Den Abriss selbst übernimmt der Landkreis.

Obstbäume melden

Wie in der Sitzung bekannt gegeben wurde, veranstaltet der Landkreis derzeit den Wettbewerb "Unsere Dorfschätze - Obstbäume". Dafür können alle Ortschaften bei der Gemeindeverwaltung Obstbäume im und rund um das Dorf melden, insbesondere Obstgärten und -anlagen, Streuobstwiesen oder auch markante Einzelbäume.

Der TC Paulsdorf hat 2015/16 einen Kleinfeldtennisplatz errichtet. Der Gemeinderat stimmte nun einer Förderung von zehn Prozent auf die nachgewiesenen Kosten zu. Von der Freudenberger Bauernbühne lagen die Kosten für die Baumaßnahme in der Johannisbergstraße, darunter die Freilichtbühne, vor. Auch hier genehmigte der Gemeinderat eine zehnprozentige Förderung, wobei der Zuschuss auf mehrere Haushaltsjahre verteilt ausbezahlt wird.

Unter der Federführung des Landkreises wurde ein Elektromobilitätskonzept erstellt. Die Gemeinde hatte dafür mehrere Standorte zur Prüfung gemeldet. Eine Besichtigung durch das beauftragte Planungsbüro ergab, dass sich nur Paulsdorf (Vereinshaus) und Freudenberg (beim ehemaligen Rathaus) wirtschaftlich realisieren lassen. Bei allen anderen Standorten würden zu hohe Kosten anfallen. Der Gemeinderat entschied sich schließlich für die Errichtung von Ladesäulen an diese beiden Stellen.

Als regionaler Betreiber des Elektromobilitätskonzepts ist die Infrastruktur Amberg-Sulzbach GmbH (InAS) vorgesehen. Der Gemeinderat votierte einstimmig dafür, eine Absichtserklärung mit der InAS zum technischen sowie kaufmännischen Betrieb der Elektroladesäulen abzuschließen.

Baugebiet Aschach-Ost

In den Jahren 2014 und 2015 wurden aufgrund der Rechtlerablösung Immenstetten zwei öffentliche, nicht ausgebaute Feld- und Waldwege aufgelassen. Nachdem dieser Prozess nun abgeschlossen ist, wurde der neu vermessene "Weg ins Gemeindeholz" zum nicht ausgebauten öffentlichen Feld- und Waldweg gewidmet. Für das geplante Neubaugebiet in Aschach legte das Gremium die Bezeichnung Aschach-Ost und die Straßennamen Panzerweg und Sandäcker fest.

In den vergangenen Jahren hatten hauptsächlich Atemschutzträger der Feuerwehr Freudenberg-Wutschdorf, aber auch Aktive anderer Wehren hochwertige und kostenintensive Stiefel selbst angeschafft. Das Gremium genehmigte nun einen Zuschuss in Höhe von 50 Prozent der nachgewiesenen Kosten, maximal 150 Euro.

Der Bauausschuss stimmte in seiner Sitzung vier Bauanträgen und einer Bauvoranfrage zu: Errichtung eines Wohnhauses mit Büro in Lintach-Kauflohe; Neubau einer Garage in Lintach; Erweiterung eines bestehenden Ziegenstalls mit Anbau von zwei Nebengebäuden sowie Umbau des Untergeschosses der Lagerhalle mit Nutzung als Hofladen nahe der Ortschaft Ellersdorf; Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage und Gartenpool mit Technikgebäude.

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