10.05.2017 - 15:40 Uhr
FreudenbergOberpfalz

Hammerbachbrücke in Freudenberg eröffnet Brücke verbindet Menschen

So spektakulär wie die vor kurzem im Harz eingeweihte Hängebrücke kommt sie sicherlich nicht daher. Sie hat auch nur eine Länge von acht Metern zu bieten. Für die Freudenberger ist die Hammerbachbrücke aber viel bedeutender.

Die offizielle Freigabe der Brücke erfolgte durch das Zerschneiden des weiß-blauen Bandes (vorne von links): Ingenieur Thomas Magerl, Matthias Kolb (Tiefbauamt), Kreisrat Hans Pickl, Bürgermeister Alwin Märkl, Landrat Richard Reisinger, Kreisrat Eugen Eckert, Erwin Schall (Renner + Hartmann) und Pfarrer Norbert Götz. Bilder: gf (2)
von Autor GFProfil

Freudenberg. (gfr) Ein spektakuläres Brückenbauwerk sei sie zwar nicht, so der Freudenberger Bürgermeister Alwin Märkl, aber eine wichtige und von den Bürgern sehr häufig genutzte Zufahrt zum Gemeindezentrum und zur Kindertagesstätte.

Am Mittwoch erfolgte offiziell die Verkehrsfreigabe für die neue Hammerbachbrücke, die als Rahmenbrücke in Stahlbetonbauweise mit einer Stützweite von über acht Metern errichtet wurde. Die Gesamtbreite beträgt fast elf Meter, bei einer Fahrbahnbreite von 6.50 Metern und beidseitigen Geh- und Radwegen. Verbaut wurden über 125 Kubikmeter Stahlbeton und 35 Tonnen Baustahl. So weit die technischen Daten.

Den gesamten Baugrubenaushub, einschließlich Abbruch und Entsorgung der in die Jahre gekommenen alten Brücke, schätzte Richard Schulz von der ausführenden Tiefbau GmbH aus Pfreimd auf gut 1500 Kubikmeter. Die Planung erfolgte durch das Ingenieurbüro Renner & Hartmann aus Amberg.

Der Hammerbach erhielt im Umfeld der Brücke ein neues Bachbett. Die Planungs- und Baukosten bezifferte Landrat Richard Reisinger auf knapp über einer Million Euro. Fast ein Jahr Bauzeit sei erforderlich gewesen, so Reisinger. Jetzt sei die Brücke ohne Lastenbegrenzung fertig.

Bürgermeister Alwin Märkl zeigte sich ebenfalls erfreut über die Verkehrsfreigabe. Nun könne das Gemeindezentrum wieder ohne weiträumige Umleitung erreicht werden. Thomas Magerl (Richard Schulz Tiefbau) sagte, mit Planern und Auftraggeber habe es wirklich eine gute Zusammenarbeit gegeben. Matthias Kolb vom Tiefbauamt des Landkreises betonte, dass der Grunderwerb, der Voraussetzung für den Brückenneubau war, unkompliziert mit den Eigentümern der benötigten Flächen abgewickelt werden konnte. "Brücken verbinden Menschen", so sagte Pfarrer Norbert Götz, der mit einem Gebet und Fürbitten das neue Bauwerk abschließend unter Gottes Segen stellte.

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