23.11.2017 - 18:00 Uhr
FreudenbergOberpfalz

Alle Freudenberger Siebtklässler schließen Lotsenausbildung erfolgreich ab Schüler- und Schulbuslotsen sorgen in Freudenberg für Schulwegsicherheit

An der Grund- und Mittelschule Freudenberg kümmern sich ab sofort elf frisch gebackene Schüler- und Schulbuslotsen um die Sicherheit ihrer 204 Mitschüler. Vier Mädchen und sieben Jungen der siebten Klasse schließen ihre Ausbildung erfolgreich ab.

Großes Lob für ihre engagierte Mitarbeit bei der Lotsenausbildung und für die guten Prüfungsergebnisse ernten vier Mädchen und sieben Jungen der siebten Klasse von Polizei-Hauptkommissar Harald Heselmann (hinten, Dritter von rechts), Schulleiterin Gabriele Krettner (rechts) und Klassenleiterin Ulrike Rager (links). Bild: u
von Werner SchulzProfil

Schulleiterin Gabriele Krettner und Klassenleiterin Ulrike Rager waren sehr erfreut über das positive Prüfungsergebnis. Eine Woche lang hatte die Vorbereitung auf den Lotsendienst täglich für zwei Unterrichtstunden auf dem Stundenplan gestanden. In Polizei-Hauptkommissar Harald Heselmann hatten die Siebtklässler einen kompetenten Lehrer.

Er verstand es sehr gut, die Mädchen und Jungen für die zu behandelnden Themen zu sensibilisieren und zu interessieren. Dazu gehörten wichtige Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung, genauso wie die Voraussetzungen für den Erwerb des Führerscheins und das begleitete Fahren oder der Einfluss von Alkohol und Drogen auf die Verkehrstüchtigkeit, zum Beispiel auf dem Anhalteweg sowie das Verhalten bei einem Unfall. Intensiv behandelt wurden die Bestimmungen, die beim Lotsendienst zu beachten sind. Dieser ist nach den Worten von Heselmann sehr wichtig und sehr erfolgreich. Seit Einführung der Schülerlotsen sei in Bayern kein einziger schwerer Unfall mehr an von ihnen gesicherten Übergängen passiert. Auch in Freudenberg habe es sich bewährt, den Übergang der Staatsstraße 2399 auf Höhe des ehemaligen Rathauses durch Lotsen zu sichern. Im aktuellen Schuljahr seien dort zwölf Schüler im wöchentlichen Wechsel im Einsatz. Sie erhielten nun Verstärkung. Als ebenso wichtig erachtete der Polizeibeamte den Einsatz von Schulbuslotsen. Dies ergebe sich schon aus der Tatsache, dass 168 der 204 Schulkinder mit Bussen zu den Schulhäusern in Wutschdorf und Lintach gebracht würden. Die beiden Groß- und fünf Kleinbusse müssten dazu 32 Haltestellen anfahren. Aufgabe der Buslotsen sei es, sich um Ordnung und Sicherheit an den einzelnen Schulbushaltestellen und im Schulbus zu kümmern. Der Dienst der Schüler- wie der Buslotsen erfordere ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, Umsicht und Idealismus. Daher sei es gut und richtig, dass die Übernahme des Lotsendienstes in den Zeugnissen anerkennend vermerkt wird.

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