09.01.2016 - 02:00 Uhr
FreudenbergOberpfalz

Christbaumversteigerung in Freudenberg Motorroller ist keine warme Semmel

Jetzt ist er ab, der Schmuck. Bei der Versteigerung des Christbaums im Dotzlersaal in Freudenberger gingen die Astln weg wie die warmen Semmeln.

Da hingen sie noch, die schwarzgeräucherten Bratwürste am Baum. Um Mitternacht waren die meisten schon verspeist.
von Autor (gri)Profil

Freudenberg. (gri) Unter den Hammer kam so ziemlich alles, was das Dorf zu bieten hat: Zwiebelkuchen aus dem Holzbackofen des Pfarrers, Paletten von ofenfertigem Brennholz, Honig, Schinken und sogar leibhaftige Musikanten. Für 250 Euro ersteigerte Wirt Oswald Dotzler im voll besetzten Saal einen Auftritt der Gruppe Tschuki-Tschuki. Die Musikanten sorgten auch in den Pausen - unterstützt von Gerhard Köbler und Josef Zweck - für Unterhaltung.

Der Hammer aber war ein Preis, den das Autohaus Heil in Lintach gespendet hatte: einen nagelneuen Motorroller im Wert von 1200 Euro. Für ein Mindestgebot von 500 Euro wäre das Gefährt zu haben gewesen, allerdings fand sich spontan kein Käufer. Deswegen wird das Zweirad im Frühjahr zugunsten des SV Freudenberg verlost.

Der Sportverein kam heuer in den Genuss des Erlöses. Vorsitzender Christian Straller freute sich, dass sich die Auktion bis nach Mitternacht hinzog. Bei der symbolischen Versteigerung des Christbaums zeigten sich viele Firmen und nahezu alle Vereine aus dem Dorf spendabel, um die Arbeit des Sportvereins zu unterstützen.

Die Versteigerer leisteten tadellose Arbeit. Armin Scharnagel wurde heuer erstmals von Patrick Meiler unterstützt, der eine saubere Premiere hinlegte.

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