23.01.2018 - 15:20 Uhr
FreudenbergOberpfalz

Freudenberger Bauernbühne holt im Vorjahr abgesagte Aufführungen des "Brandner Kaspar" nach Boandlkramer hebt den Daumen

Trotz der Verschiebung der Brandner-Kaspar-Aufführungen auf dieses Jahr ist 2017 bei der Freudenberger Bauernbühne durchaus keine Langeweile aufgekommen. Dieses Fazit zogen die Verantwortlichen bei der Generalversammlung. Bevor sich über 50 Mitglieder im Gasthaus Dotzler trafen, gedachten sie bei der Vorabendmesse in der Kirche St. Martin der verstorbenen Mitglieder.

Der Brandner Kaspar (Benno Schißlbauer) und der Boandlkramer (Reinhold Escherl) freuen sich schon auf den Brandner-Sommer 2018.
von Autor GIOProfil

Vorsitzender Norbert Altmann berichtete von zahlreichen Aktionen im vergangenen Jahr. Neben den zwei Spielsaisonen, dem Krimidinner im Frühjahr und dem "Ohleck" der Jungen Bühne im Herbst waren vor allem das Zeltlager im August, eine Fahrt ins Blaue zur Faschingszeit sowie die Theaterfahrt zum Tegernsee die Höhepunkte. Ferner unterstützte der Verein eine Erweiterung des Kreuzwegs in Etsdorf mit einer 1000-Euro-Spende.

Schriftführerin Barbara Söllner hob den stetigem Mitgliederzuwachs hervor. Aktuell sind es 372 Vereinsangehörige. In ihrer Rolle als Leiterin des Kindertheaters wies sie auf die tollen Leistungen hin, die die Nachwuchs-Schauspieler bei der Märchenparodie im Zeltlager und beim alljährlichen Hirtenspiel im Advent gezeigt hatten. Auch von einem sehr erfolgreichen Schminkworkshop berichtete sie.

Kassenverwalterin Helga Vogt verwies nach den großen Investitionen im Jahr 2016 auf eine sehr positive Entwicklung der Vereinsfinanzen. Grund dafür waren die Eingänge der Zuschüsse im Zuge des Leader-Förderprogramms, aber auch von der Gemeinde Freudenberg.

2. Vorsitzender und Spielleiter Benno Schißlbauer lobte in seinem Bericht die guten Leistungen des Ensembles beim Krimidinner. In Verbindung mit der hervorragenden Arbeit des Küchenteams sei die Veranstaltung zur einem wahren Renner geworden. Ein weiteres Krimidinner werde es jedoch in absehbarer Zeit nicht geben können, stellte Schißlbauer fest. Mit der Produktion des "OhLecks" im Herbst 2017 sei die Junge Bühne endgültig im hochklassigen Theaterbetrieb angekommen, sagte Schißlbauer.

In seinem Ausblick auf dieses Jahr wies der Spielleiter auf die Frühjahrssaison hin. Das neue Stück "Besser spät als nie", das am Freitag, 2. März, Premiere hat, sei schon zu 85 Prozent ausverkauft.

Die ersten Vorbereitungen für die Aufführung des Brandner Kaspar starteten im März. Die Verschiebung auf dieses Jahr sei die einzig richtige Entscheidung gewesen, betonte. Auf Nachfrage zum Gesundheitszustand des Boandlkramers erntete Reinhold Escherl spontanen Applaus für sein "Daumen hoch".

Für die Junge Bühne berichtete Michael Vogt über die Berlin-Fahrt und den Theaterworkshop in St. Engelmar. Norbert Altmann wies abschließend auf den Faschingszug am Dienstag, 13. Februar, und auf die Theaterfahrt nach München im September hin. Allen ehrenamtlich tätigen Helfern, die hinter den Kulissen für einen reibungslosen Ablauf des Theaterbetriebes sorgten, dankte er besonders. Mit einer Bilderschau über das abgelaufene Theaterjahr klang die Versammlung aus.

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