Jahresabschlussgottesdienst in der Kirche St. Martin – Pfarrer Norbert Götz vermisst ...
„Keine verstaubten Ladenhüter“

Vermischtes
Freudenberg
07.01.2017
99
0

2016 hat die Kirche das außerordentliche Heilige Jahr der Barmherzigkeit gefeiert. "Doch wenn wir zurückschauen, ist oft genug das Gegenteil von Barmherzigkeit der Fall gewesen. Denken wir nur an den Krieg in Syrien, an die 65 Millionen Menschen, die weltweit auf der Flucht sind, und an die Terroranschläge", sagte Pfarrer Norbert Götz am Anfang seiner Predigt im Jahresabschlussgottesdienst.

Zahlreiche Gläubige hatten sich in der Kirche St. Martin eingefunden. "Wir müssen uns wieder Jesus Christus zuwenden, dem Licht, das in die Welt gekommen ist und in die Finsternis leuchtet. Das Problem ist, dass unser Glaube schwach geworden ist. Da müssen wir bei uns selber beginnen." Im Bußsakrament schenke uns Jesus Barmherzigkeit, die man weitergeben solle.

Der Geistliche sagte allen Vergelt's Gott, die die Verbindung zu Christus im Gebet, in den Gottesdiensten und in den Sakramenten gesucht haben: Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung, Kirchenchor unter der Leitung von Regina Fibich-Wiesneth und Martin Oberndorfer, Kommunionhelfern, Lektoren, Ministranten, Familienkreis, Net-Gruppe, Kinderchor Do-Re-Mi und der Landjugend.

Erfreulich sei gewesen, dass es im Mesneramt von Josef Koch auf Ludwig Heil und in der Leitung der Pfarrbücherei von Georg Beigel auf Ute Beigel einen nahtlosen Übergang gegeben habe. Pfarrer Götz sagte ihnen für ihren jahrzehntelangen Dienst in der Pfarrei ein herzliches Vergelt's Gott.

An den zwei Zählsonntagen 2016 seien im Februar 28 Prozent und im November 31 Prozent Gottesdienstbesucher registriert worden. Die Statistik besage auch, dass zehn Kinder aus der Pfarrei getauft wurden, elf (davon zwei aus der Expositur Etsdorf) die Erstkommunion und 30 die Firmung empfangen haben, fünf Ehepaare sich vor Gott das Jawort gegeben haben und sieben Verstorbene in Wutschdorf kirchlich beerdigt wurden.

Stolz könne man auf die hohe Spendenbereitschaft in der Pfarrei sein. Allein für Adveniat an Weihnachten wurden 6181 Euro gegeben.

Dank sagte der Geistliche schließlich Ruhestandspfarrer Hans Hammer, der sich besonders der Expositur Etsdorf annimmt. Götz ging am Schluss noch einmal auf das Tagesevangelium ein. "Unser größter Dank gilt aber unserem Gott und Jesus Christus, die keine verstaubten Ladenhüter, sondern das Licht sind, das unsere Welt und wir so notwendig brauchen. Sucht wieder fester die Verbindung."

Diese Bitte gab Götz den Gottesdienstbesuchern für das Jahr 2017 mit auf den Weg.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.