15.10.2017 - 17:26 Uhr
FreudenbergOberpfalz

Nach der Zerstörung renoviert Feldkreuz erstrahlt im neuen Glanz

Auf dem Thannweg, dem früheren Verbindungsweg zwischen Lintach und Paulsdorf, wurde das renovierte "Lenzenkreuz" im neuen Glanz eingeweiht und gesegnet. Es war in der Walpurgisnacht zum 1. Mai 2017 zerstört worden.

Die Sponsoren, Helfer und Unterstützer (von links): 2. Bürgermeister Franz Weiß, Andreas Kiener, Bürgermeister Alwin Märkl, Xaver Ram, Jürgen Ruttmann, Hans Erras, Dr. Ulrich Schmid, Johannes Schwarz vom Kirwa-Verein, Alfred Zimmermann und Pfarrer Robert Kratzer. Bild: jow
von Autor JOWProfil

Lintach. Pfarrer Robert Kratzer erwähnte bei der Segnung des Kreuzes, dass für viele Wanderer die Begegnung mit einem Feldkreuz in freier Natur das Bewusstsein für die Schöpfung und die Schönheit der Natur neu erkennen lasse.

Am 1. Mai zerstört

Bei herbstlichem Wetter begrüßte 2. Bürgermeister Franz Weiß zu dieser Einweihungsfeier neben Pfarrer Robert Kratzer viele Lintacher sowie Bürgermeister Alwin Märkl und auch einige Gäste. "Der Schreck am 1. Mai war groß, als bekannt wurde, dass die Walpurgisnacht einmal mehr zum Vandalismus missbraucht wurde", erinnerte Weiß an die Zerstörungsaktion am Flurkreuz. "Doch uns war schnell klar, dass unser Lenzenkreuz, das 1888 durch die Familie Schwab aus Thann erstmals errichtet wurde, wieder hergestellt und aufgebaut werden muss. Es gehört zu Lintach und ist auch ein Zielort der jährlichen Bittgänge in unserer Pfarrgemeinde", erinnerte Weiß. Durch die großzügige Unterstützung des Kirwa-Vereins Lintach, der Jagdpächterfamilie Dr. Schmid, der Familie Ruttmann und des Pfarrgemeinderats Lintach, der den Erlös des Weinabends für diese Aktion spendete, konnten die Kosten für die Erneuerung des Flurkreuzes vollständig aufgefangen werden, freute sich Weiß über die tolle Unterstützung.

Enorme Eigenleistung

"Doch auch eine enorme Eigenleistung war notwendig, um die Kosten im Rahmen zu halten", betonte er. Besonderer Dank ging an Alfred Zimmermann, der die Renovierung des Kreuzes und der Muttergottesstatue in Eigenleistung übernahm. Johann Erras, Benjamin Weiß und Xaver Ram unterstützten ihn mit großem persönlichen Einsatz.

Weiß bedankte sich im Besonderen auch bei Andreas Kiener als Vertreter der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft in Almesbach, dass auf dem Grundstück, das zwischenzeitlich dem Freistaat Bayern gehört, dieses Flurkreuz wieder aufgestellt werden durfte. Bei einer anschließenden kleinen Brotzeit tauschte man sich über so manche Tradition und Geschichte aus.

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