Sanierte und erweiterte Gemeindeverbindungsstraße zwischen Hirschau und Weiher ihrer Bestimmung ...
Bauern und Läufer profitieren

Mit dem Durchschneiden des Bandes gaben sie den Weg frei (von links, mit Schere in der Hand): Pfarrer Hans-Peter Bergmann, stellvertretender Landrat Franz Birkl, AOVE-Geschäftsführerin Waltraud Lobenhofer, Leitender Baudirektor Hans Peter Schmucker sowie die Bürgermeister Alwin Märkl (Freudenberg) und Hermann Falk (Hirschau). Bild: sche
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Freudenberg
07.12.2016
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Trotz des trüben Wetters war es ein guter Tag für die Stadt Hirschau und die Gemeinde Freudenberg: Die sanierte und erweiterte Gemeindeverbindungsstraße zwischen Hirschau und Weiher wurde ihrer Bestimmung übergeben.

Die Gemeinde Freudenberg und die Stadt Hirschau haben in dem gemeinsamen Wegebauvorhaben Rotbühl die Gemeindeverbindungsstraße Hainstetten - Weiher auf einer Gesamtlänge von 1835 Metern ausgebaut. Die Maßnahme ist auch Bestandteil des Kernwegenetzes der Arbeitsgemeinschaft Obere Vils/Ehenbach (AOVE).

Das Projekt stellt eine Investition von insgesamt 457 000 Euro dar, wobei das Amt für Ländliche Entwicklung eine Förderung in Höhe von 75 Prozent gewährt. Die restlichen Kosten tragen anteilmäßig die beiden Kommunen. Der Weg befindet sich auf einer Länge von 845 Metern auf dem Gemeindegebiet von Freudenberg, die übrigen 990 Meter liegen im Bereich Hirschau.

Mit der kirchlichen Segnung durch Pfarrer Hans-Peter Bergmann aus Hirschau wurde das Projekt seiner Bestimmung übergeben. Die Freigabe nahmen stellvertretender Landrat Franz Birkl, AOVE-Geschäftsführerin Waltraud Lobenhofer, der Leiter der Abteilung Land- und Dorfentwicklung am Amt für Ländliche Entwicklung (ALE), Hans Peter Schmucker, sowie die beiden Bürgermeister Alwin Märkl (Freudenberg) und Hermann Falk (Hirschau) vor.

Der Leitende Baudirektor Schmucker verwies auf den Zweck der neuen Initiative, nämlich die Ertüchtigung interkommunaler ländlicher Kernwegenetze. Ziel sei ein zukunftsfähiges ländliches Wegenetz für die zunehmend überbetrieblich organisierte und agierende Land- und Forstwirtschaft.

Durch den Ausbau auf eine Fahrbahnbreite von 3,5 Meter und die weitgehende Asphaltierung habe man der technischen Entwicklung Rechnung getragen. Erforderliche Eingriffe in den Naturhaushalt seien ausgeglichen worden.

Laut Bürgermeister Alwin Märkl sei damit ein langgehegter Wunsch der Kommunen Hirschau und Freudenberg in Erfüllung gegangen, der viele Jahre lang an den fehlenden Fördermöglichkeiten gescheitert sei. Mit dieser Baumaßnahme sei nicht nur die Tragfähigkeit und Befahrbarkeit des Weges verbessert worden. Auch das Langlaufzentrum am Rotbühl sei für die Sportler nun wesentlich leichter erreichbar.
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