16.03.2017 - 20:10 Uhr
FreudenbergOberpfalz

Wutschdorfer Jagdgenossen teilen Revier in drei Bögen auf Viele Jäger sind der Wildsau Tod – oder auch nicht

Die Wildsau macht den Wutschdorfer Jagdgenossen Sorgen. Weil die Schäden durch das Schwarzwild überhand nehmen, greifen sie jetzt zu einem drastischen Mittel: Sie teilen die 1200 Hektar große Jagd in drei Bögen auf. Die Entscheidung machten sich die Grundstückseigentümer der Wutschdorfer Flur nicht leicht. Nach einigem Hin und Her bei der Versammlung im Oberlandstüberl rangen sie sich zu einer Drittelung des Reviers durch. Auf diese Weise wollen sie drei Jäger gewinnen und den Jagddruck auf die Schwarzkittel entsprechend erhöhen. Bisher war Gerhard Stich aus Raigering der alleinige Pächter. Er hatte die Jagd zwischen Hainstetten, Schleißdorf und Wutschdorf seit mehr als 25 Jahren inne. Interessierte Jäger können sich beim Jagdvorsteher Franz Willax (Hauptstraße 42, Wutschdorf) melden. Der anfallende Jagdpachtschilling soll auch heuer für den Wegebau verwendet werden. Anträge auf Auszahlung sind zeitnah ebenso an den Vorsteher zu richten. Bild: Joachim Gebhardt

von Autor (gri)Profil
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