18.10.2017 - 20:00 Uhr
FriedenfelsOberpfalz

Wirtshaussingen des Männergesangvereins "Frohsinn" Huldigung ans "Heideröslein"

Musikanten und Zuhörer und somit Geselligkeit und Lebensfreude wieder ins Wirtshaus als zentraler Ort im Gemeinschaftsleben zurückholen: Das will der Männergesangverein "Frohsinn" und bietet dazu mehrmals im Jahr gut besuchte Wirtshaussingen an.

Mit Hingabe bei der Sache waren die motivierten Sänger des Friedenfelser Männerchores "Frohsinn". Bild: roh
von Autor ROHProfil

Die jüngste Sängerkneipe des Gesang- und Orchestervereins fand im historischen Gasthof "Grüner Kranz" statt. Dabei sah sich der Chor des MGV ausschließlich dem Guten, Wahren und Schönen verpflichtet. Zu hören war ein fröhlicher Reigen aus populären Melodien und alten Weisen. Die Freunde des Chorgesangs wussten das zu schätzen. Vorsitzender Horst Straub und der Chor hießen alle Gäste mit einem Sängergruß willkommen.

Mit dem ersten Stück, dem von Helene Steinhauser gedichteten und komponierten "Heimatdörfchen", lagen die Sänger goldrichtig und vermittelten den Zauber der Musik. Erwartungsgemäß kam der Frohsinn mit dem "Slowenischen Weinstrauß" und dem "Herrlichen Weinland" im beschwingten Rhythmus nicht zu kurz. Die Sänger bemühten den Abschiedsschmerz und das Fernweh mit "Morgen, Mathilda, zieh ich hinaus". Nach dem wunderbaren, die Sehnsucht weckenden Lied der Schiffer, auf besonderen Wunsch eines Zuhörers, huldigten die Sänger dem "Heideröslein" poetisch. Der kraftvolle Gratulationsgesang "Freunde, nehmet das Glas zur Hand" brachte ein Stimmungshoch. Beste Wünsche für "ein langes Leben" gingen an die Wirte Sylvia und Dieter, die Schnaps spendierten. Eine Huldigung an die "Perle des Steinwalds", das Heimatdörfchen Friedenfels, durfte nicht fehlen. Für Romantik und Ernüchterung zugleich sorgte der Text "Nimm dir Zeit". Nach einer italienischen Volksweise ließ man "Gitarren klingen". Zum sensiblen Abschluss servierten die Sänger "Die Abendglocke ruft das weite Tal zur Ruh", "Unser Lied ist nun gesungen! Gute Nacht, nun liebe Freunde!" Auf Frage des Vorsitzenden und Dirigenten Horst Straub, ob die Beiträge denn gefallen hätten, antworteten alle Gäste mit viel Applaus.

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