Architekt Richard Kraus erläutert Großbaustelle Kinderkrippe - Helle Räume - Barrierefrei
Vorfreude auf Einweihung im August

Ausführlich unterrichtete Architekt Richard Kraus (links) bei der Bürgerversammlung über den Bau der Kinderkrippe. Bürgermeister Gottfried Härtl (rechts) dankte dem Bauleiter für die konstruktive Zusammenarbeit und freute sich auf die Einweihung im August. Bild: bsc
Lokales
Friedenfels
19.04.2013
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Detailliert informierte Architekt Richard Kraus bei der Bürgerversammlung im Gasthof "Goldener Engel" über den Bau der Kinderkrippe. Diskussionsfreudig zeigten sich die Friedenfelser Bürger besonders bei einem Punkt: Neubau einer gemeinsamen Kläranlage (siehe weiterer Bericht auf dieser Seite).

475 000 Euro kostet das Großprojekt Kinderkrippe. Die maximale Förderfähigkeit sei mit 317 000 Euro ausgereizt worden, berichtete Richard Kraus. Als Eigenanteil für die Gemeinde blieben 158 000 Euro. Vier mögliche Varianten seien geprüft worden. Verwirklicht werde ein Anbau an das bestehende Rathaus und den Kindergarten, schilderte der Architekt. Die anderen Entwürfe seien an den höheren Kosten gescheitert.

Mittlerweile sei der Bau weit vorangeschritten und die Einweihung könne planmäßig im August erfolgen. Ein Gruppenraum und ein Gruppennebenraum wurden zusätzlich an den bestehenden Gebäudekomplex angebaut. Dies geschah in einer augenfälligen Holzfertigbauweise, so Richard Kraus. Weitere Kellerräume des Rathauses wurden zum Ruheraum mit Schlafmatratzen und Kuschelecke umgebaut. "Zudem wurden Sanitär-, Personal- und Lagerräume geschaffen."

Eine neue Verwendung fand auch die einstige Werkstatt der Gemeindebediensteten. Hier wurde die Küche für die neue Kita eingebaut. Neu geschaffen wurde zudem im Inneren des bestehenden Gebäudetrakts ein Verbindungsgang zum angrenzenden Gymnastikraum des Kindergartens. Wegen der niedrigen Raumhöhe in der ehemaligen Bücherei musste der alte Fußboden entfernt und 50 Zentimeter tiefer gelegt werden. Alle Räume seien nach der Fertigstellung auf einer Ebene barrierefrei nutzbar. Für einen Ernstfall stünden ausreichend Rettungswege zur Verfügung.
Auf helle Räume legten Planer und Gemeinde großen Wert. Sogar der Eingangsbereich werde mit einer Glaskonstruktion überdacht, um zusätzlich Licht ins Gebäude zu bringen. Kinderwagen-Abstellplätze entstünden in einem gegenüberliegenden neuen kleinen Gebäude, das noch weitere Lagermöglichkeiten für die Gemeinde biete, führte Architekt Kraus aus.

Eltern bestimmen

Offen sei die Gemeinde, wie geschäftsleitende Beamtin Regina Wildenauer betonte, hinsichtlich der zukünftigen Öffnungszeiten. Derzeit sei man dem Wunsch der Eltern nachgekommen und biete eine Öffnung ab September von 7.30 Uhr bis 14 Uhr an. Jedoch könne man auch über weitere Randzeiten sprechen, so Regina Wildenauer wörtlich. Wichtig sei nur, dass sich die Eltern in der Gemeindeverwaltung melden.
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