Fichtelgebirgsverein zieht zufrieden Bilanz - Amt des zweiten Vorsitzenden nicht besetzt
Tolle Erlebnisse auf dem Goldsteig

Lokales
Friedenfels
20.04.2013
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Ungezwungene Geselligkeit und ein bebilderter Rückblick prägten das Frühlingstreffen des Fichtelgebirgsvereins Friedenfels im "Cafe am Steinwald". Integriert war eine informelle Jahreshauptversammlung mit Ausblick aufs Programm 2013 - eine Mischung, die Anklang fand.

Obmann Klaus-Peter Rohrer bedauerte einen Sterbefall, den Verlust der früheren Kassenverwalterin Sieglinde Merkl. Es gab zwei Austritte und zwei Eintritte. Aktuell hat der FGV 96 Mitglieder.

Bereits beim Neujahrstreffen, so der Vorsitzende, habe man einen Rückblick gewagt, der sehr positiv ausgefallen sei. Möglichst oft in die Natur hinaus - dieser Leitgedanke bestimmt die Arbeit und das Programm des FGV.

"Das Wanderjahr 2012 war geprägt von unseren Erlebnissen auf dem Goldsteig." Die Wander-Bilanz, zusammengestellt von Wanderwart Werner Zuleger, konnte sich sehen lassen: 33 Halbtages-, 13 Tages- und 3 Mehrtageswanderungen. Das ergab 1054 Kilometer. Im Vorjahr habe man das 25-jährige Bestehen der Ortsgruppe gebührend an der Gründungsstätte in der "Schloßschänke" gefeiert. "Beim Gebietswandertreffen haben alle vorbildlich zusammengeholfen, ob an der Schenke, im Bratwurststand oder am gigantischen Kuchen- und Tortenbüfett." Dafür sagte der Vorsitzende allen Helfern nochmals Dank.

Vogelstimmen lauschen

Rohrer lud zur nächsten Zoiglwanderung am Samstag, 20. April, und zur Vogelstimmenwanderung am 4. Mai ein. Für die nächste Tageswanderung am 15. Mai werde man noch das Ziel bekannt geben. Nach dem Kassenbericht von Karl-Heinz Störtzer und der von Oskar Schuster beantragten Entlastung konnte bei Nachwahlen weder ein zweiter Vorsitzender noch ein Wanderwart gewonnen werden.

Wandererinnerungen

Großen Anteil am Gelingen des Frühlingstreffens hatte Wanderfreund Dr. Siegfried Steinkohl, der trotz großer Arbeitsbelastung zahlreiche Wandererlebnisse aus dem Erzgebirge in Erinnerung rief. Die Friedenfelser Wandergruppe verbringt dort seit zwölf Jahren ein Wochenende.

Alle, die nicht dabei waren, informierte Dr. Steinkohl mit schönen Bildern über urtümliche Erzgebirgshäuser, Felsformationen und die beiden höchsten Berge Fichtelberg und Keilberg sowie das Egertal. Die Besucher des Treffens dankten mit kräftigem Beifall.
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