Mit Rad über schwarzes Eis

Besonders das schneefreie, blanke und dadurch schwarze Eis, das wie eine große Glasfläche wirkte, ermöglichte den beiden Abenteurern ungeahnten Fahrspaß mit den Spikes-Reifen. Bild: privat
Lokales
Friedenfels
17.04.2013
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Der Baikalsee im Herzen Sibiriens ist bekannt für sein klares Wasser und die ihn umgebende menschenleere Wildnis. Bedingt durch das extrem kontinentale Klima und die tiefen Temperaturen ist der Baikalsee auch im Winter ein attraktives Reiseziel. Zumindest für Andreas von Heßberg und Waltraud Schulze. Von Sewerobajkalsk an der Nordküste radelten die beiden Abenteurer mit dem Mountainbike in fünf Wochen auf dem Eis bis an die Südspitze des Sees. Nicht nur Temperaturen von minus 40 Grad Celsius, sondern auch schneereiche Abschnitte im Norden stellten eine große Herausforderung an die Durchhaltekraft und Widerstandsfähigkeit von Mensch und Material. Die wunderschöne sibirische Winterlandschaft entschädigte jedoch für alle Strapazen. Ihre Reisereportage haben die beiden Abenteurer in einem Buch veröffentlicht. Heute um 19.30 Uhr zeigt Andreas von Heßberge in einer Multimediashow in der Schlossschänke in Friedenfels eindrucksvolle Bilder. Eintritt: sechs Euro, für Mitglieder des Naturparks Steinwald vier Euro.
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