28.08.2014 - 00:00 Uhr
FriedenfelsOberpfalz

Ruhestandsgeistlicher Siegfried Wölfel und Haushälterin begnadete Gärtner - Staunende Blicke Gottes Schöpfung in voller Blüte

Gottes Nähe scheint in den Gartenanlagen des Friedenfelser Ruhestandsgeistlichen Siegfried Wölfel und seiner Haushälterin Schwester Annemarie allgegenwärtig. Schon seit Wochen bestaunen täglich Spaziergänger und Urlaubsgäste die üppige Blütenpracht rund um den Pfarrhof.

Die prächtigen Schmucklilien im Friedenfelser Pfarrhof sind nicht zu übersehen. Seelsorger Siegfried Wölfel (rechts) und Haushälterin Schwester Annemarie kümmern sich täglich mehrere Stunden um den mit viel Liebe angelegten Garten. Bild: bsc
von Bernhard SchultesProfil

Ein Blickfang ist auch die Vielfalt im angemieteten großen Gemüsegarten neben der Schlossbrauerei. Die leidenschaftlichen Hobbygärtner freuen sich über das Lob der Passanten. Auch gibt es neuen Ansporn.

Seelsorger Siegfried Wölfel und seine Haushälterin verbringen täglich mehrere Stunden in ihren beiden Gärten und freuen sich am Wachstum und der Blüte ihrer Pflanzen und Sträucher. Nach dem Umzug des Geistlichen in den Erholungsort im vergangenen Jahr legten er und Schwester Annemarie im Frühjahr neue Beete an. Sie teilten Stauden und steckten selbst gezogene Pflanzen. "Ich mache die Arbeit gerne.

Denn was gibt es Schöneres, als die eigenen Pflanzen wachsen und blühen zu sehen", strahlt Schwester Annemarie. Ihr ist es eine Freude, im Sommer oder Herbst die Früchte aus eigenem Anbau zu ernten und zu verkochen. Rund um den Pfarrhof ziehen zudem viele Rosenstöcke und große Zierstrauchrosen mit wunderbaren Blüten die Blicke auf sich. Die Pracht lässt erahnen, mit welcher Hingabe der Geistliche und seine Haushälterin ihrem Hobby nachgehen. Besonders angetan haben es heuer Siegfried Wölfel und Schwester Annemarie ihre Agapanthus-Kübelpflanzen. Der Ruhestandsgeistliche hatte sie vor vielen Jahren in Schloss Linderhof entdeckt. Und so bezeichnet Wölfel diese Blumen seither als königliche Blumen. Bei seinen Nachforschungen über die schöne und robuste Schmucklilie, umgangssprachlich auch Liebesblume genannt, stieß er auf die Barockzeit, wo Agapanthus die Gärten und Parkanlagen des reichen Adels zierte. Auch heute habe die aus Afrika stammende, krautige Staude nichts von ihrer Faszination verloren, erklärt der Priester.

Scharfer Schnitt

Da einige der Pflanzen eine Kübelgröße erreicht haben, die sie kaum noch ins Winterquartier transportieren lässt, wollen Siegfried Wölfel und seine Haushälterin die wunderschönen Pflanzen im Herbst wie eine Staude teilen. Die Wurzelballen werden dabei einfach mit einem scharfen Messer in handlichere Teilstücke geschnitten und anschließend in neue passende Kübel gepflanzt, so der Priester. Im nächsten Jahr würden die "neuen" Agapanthus-Pflanzen noch ertragreicher Besitzer und Spaziergänger erfreuen.

Auch die Nachbarin ist von der Blütenpracht angetan. Baronin Helga Freifrau von Gemmingen-Hornberg gratuliert dem Seelsorger und seiner Haushälterin zu ihrem wunderschönen Garten. Sie wünscht den beiden Hobbygärtnern weiterhin eine glückliche Hand und den sprichwörtlich grünen Daumen.

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