27.10.2016 - 17:24 Uhr
FriedenfelsOberpfalz

Heiß auf den Hotspot

Vor der Auftragsvergabe ist noch eine Ortsbegehung geplant. Aber dann soll der Hotspot möglichst bald funken und Bürger und Gäste kostenlos ins Internet bringen.

So könnten Hinweise, Informationen und Werbung aussehen, die Vereine, Organisationen und Betriebe bald an den Begrüßungstafeln an den Ortseingängen anbringen können. Bild(M): bsc
von Bernhard SchultesProfil

In der Gemeinderatssitzung am Mittwoch diskutierten die Räte über das Projekt Bayern-WLAN. Es sieht vor, bis 2020 ein dichtes Netz kostenfreier Hotspots im Freistaat zu knüpfen. Diese, so erläuterten Bürgermeister Gottfried Härtl und Bernhard Schmidt von der Gemeindeverwaltung, sollen an geeigneten Plätzen und Gebäuden eingerichtet werden. Der Freistaat Bayern zahlt die Ersteinrichtung für zwei kommunale Hotspots - bis zu 2500 Euro je Standort.

Wie Bernhard Schmidt weiter informierte, muss Friedenfels die laufenden Betriebskosten tragen, könnte jedoch die Konditionen des Rahmenvertrages auch für weitere Standorte nutzen. Einzige Voraussetzung: Die zukünftigen Hotspots müssen auf Flächen und Grundstücken der Gemeinde installiert und mindestens ein Jahr betrieben werden, so Bernhard Schmidt.

Freibad hat bereits WLAN

Im Gemeindegebiet kämen die Bereiche Steinwaldhalle/Parkplatz, die Sportplätze des TSV Friedenfels sowie die Gemeindeverwaltung selbst mit angrenzender Schule und dem Kirchplatz in Frage. Hier herrschte Konsens unter den Gemeinderäten - quer durch alle Fraktionen. Im Freibad, das ebenfalls die Voraussetzungen erfüllt, ist die Einrichtung nicht mehr notwendig. Lisa Rauh berichtete: "Der Freibad-Förderverein stellt bereits seit der vergangenen Badesaison kostenloses Internet für die Badegäste zur Verfügung." Die Räte sprachen sich schließlich für einen Hotspot im Bereich Steinwaldhalle/Parkplatz aus. Da nach Schätzung von Bernhard Schmidt auf Freiflächen im Umkreis von 400 Metern ein Zugang möglich sei, könnte die Internetnutzung bis zur angrenzenden Bücherei möglich werden. Details sollen vor der Auftragsvergabe bei einer Ortsbegehung mit Vodafone geklärt werden. Örtliche Vereine, Organisationen und Betriebe bekommen demnächst bessere Möglichkeiten zu informieren und zu werben. Bei einer Gegenstimme (Karl Zeh, Grüne) stimmten die Gemeinderäte dem Antrag der UFW/FW-Fraktion zu, im unteren Bereich der beiden Begrüßungstafeln an den Ortseingängen zwischen den Pfosten eine Werbefläche anzubringen. Auf ihr können künftig Vereine, aber auch die Gemeinde selbst frühzeitig örtliche Ereignisse großflächig ankündigen. Dazu werden Kunststoffplatten montiert. Die Gemeinde stellt diese Fläche Interessierten aus Friedenfels nach gebührenfreier Genehmigung kostenlos zur Verfügung. Die Kunststofftafeln können beschriftet oder mit Folien beklebt werden.

Im Zuge der Reparatur des Mönchs am Dorfweiher an der Kreuzung Mühlbachstaße/Bärnhöherstraße wurde das kleine Gewässer auch entlandet, informierte Bürgermeister Gottfried Härtl in der Sitzung am Mittwochabend. Das regulierbare Ablaufbauwerk des Dorfweihers war am Grund abgerissen. Dadurch hatte das Wasser zuletzt ungehindert entweichen können. Für 4248 Euro wurde für den Spielplatz an der Steinwaldhalle ein neues Klettergerüst angeschafft. Der Spielplatz in der Ortsmitte wird vor allem in den Sommermonaten häufig auch von Kindern der Feriengäste benutzt.

Üble Gerüche

Nach Aussage von Bürgermeister Gottfried Härtl erfolgt noch vor Wintereinbruch die Schließung und Asphaltierung der im Zuge des Breitbandausbaus geöffneten Straßen. In diesem Zusammenhang soll auch die Instandsetzung von Aufbrüchen und Netzrissen in einigen Ortsstraßen erfolgen. Erneut angehen will man das Problem Geruchsbelästigung beim Kanal im Weißensteiner Weg. Otmar Zeitler regte ein Gespräch mit den Anliegern an. Bürgermeister Gottfried Härtl berichtete von zahlreichen Versuchen, das bereits seit langem bekannte Problem in den Griff zu bekommen. Einen von Oskar Schuster angeregten kleinen Umbau will die Gemeindeverwaltung mit dem zuständigen Ingenieurbüro klären.

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