17.04.2018 - 20:10 Uhr
FriedenfelsOberpfalz

Adelheit Fraufrau von Gemmingen-Hornberg rückt auf: Neue Aufgabe bei Maltesern

Adelheid Freifrau von Gemmingen-Hornberg hat eine neue verantwortungsvolle Aufgabe bei den Maltesern übernommen. Sie ist die neue Diözesanleiterin. Die Frieden- felserin hat schon ein wichtiges Projekt, das sie umsetzen will.

Adelheid Freifrau von Gemmingen-Hornberg (vorne, Dritte von links) ist bei den Maltesern nun ehrenamtliche Diözesanleiterin. Bischof Rudolf Voderholzer erbittet Gottes Segen für sie und ihr Team. Bild: Archiv Diözese Regensburg
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Friedenfels/Regensburg. Die Malteser sind eine Art "Sanitätsgarde des Bischofs" 17 Jahre stand als ehrenamtlicher Diözesanleiter Dr. Rainer Tichy in der Diözese an der Spitze der Vereinigung. Er wurde nun in der Brauereigaststätte Spitalgarten mit großer Dankbarkeit und langanhaltendem Applaus in Regensburg verabschiedet. Für sein Wirken wurde Notfallarzt Tichy mit dem Kommandeurskreuz des Malteserordens ausgezeichnet.

Als Diözesanleiterin folgt ihm Adelheid Freifrau von Gemmingen-Hornberg nach, die bisher Diözesanoberin war. Zur neuen Diözesanoberin wurde Elisabeth Lohner berufen. Dr. Tichy wird als stellvertretender Diözesanleiter den Damen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Für ihr neues Amt erbat Bischof Rudolf Voderholzer für Freifrau von Gemmingen-Hornberg und ihre Mitstreiter den Segen Gottes und sprach den Maltesern ein herzliches "Vergelt's Gott" im Namen der ganzen Kirche von Regensburg aus. Sie leisteten nicht nur einen unverzichtbaren Dienst bei Gottesdiensten, beispielsweise im Regensburger Dom St. Peter, und bei kirchlichen Großveranstaltungen, sondern seien auch bei Wallfahrten begleitend vor Ort.

Durch ihre konkrete Hilfe am Menschen, aber auch durch ihr Gebet, durch ihr Vertrauen auf Gott und ihre tiefe Verehrung der Heiligen würden sie die Grundvollzüge der Kirche in Einklang bringen. "Karitatives Engagement am Menschen, Gottesdienst und Glaubensverkündigung prägen ihre Gemeinschaft", so der Bischof. "Wir helfen, weil wir glauben - und wir glauben, weil wir helfen. Das eine geht nicht ohne das andere", sagte Adelheid Freifrau von Gemmingen-Hornberg. Die neue Diözesanleiterin der Malteser freut sich auf die bevorstehenden Aufgaben und die "große Verantwortung". Besonders am Herzen liegt ihr ein Projekt, das sich Ende des Jahres zu realisieren beginnt: ein stationäres Hospiz in Neustadt an der Waldnaab. "Ein absoluter Meilenstein für die Region", so Adelheid von Gemmingen-Hornberg. Sie empfindet es "als sehr wichtig, Menschen in den letzten Tagen und Stunden gut zu begleiten, sie bei der Hand zu nehmen und ihnen die Angst vor dem Tod zu nehmen. Jeder Mensch ist es wert, dass man sich Zeit für ihn nimmt, dass man ihm zuhört", sagte die Friedenfelserin.

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