Bergfeuer lockt am Freitag - Glühwein aus dem Kessel
Steinwald-Hexen tummeln sich am Schusterberg

Erwin Bächer (Bild) opferte bereits im November viele Stunden für das Aufschichten des Holzes für das Friedenfelser Bergfeuer. Zum fünften Mal kümmerte sich der engagierte Mitarbeiter des Arbeitskreises Tourismus auch um das Schlagen und den Transport des benötigten Brennmaterials zum Schusterberg. Bild: bsc
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Friedenfels
28.12.2016
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Tourist-Info und Gemeinde feiern am Freitag, 30. Dezember, ein kleines Jubiläum. Zum fünften Mal entzünden sie am Schusterberg ein Bergfeuer, das man bei klarer Sicht weit über die Gemeindegrenzen hinaus leuchten sieht.

Für Urlauber im Erholungsort inszenierte der Arbeitskreis Tourismus vor fünf Jahren die Freiluftveranstaltung auf der Anhöhe des Schusterbergs zum ersten Mal. Tourist-Info-Leiterin Melanie Höfer berichtet: "Unseren Urlaubsgästen und Quartiergebern wollten wir zwischen den Feiertagen eine kleine Abwechslung bieten. Doch bereits im ersten Jahr kamen auch viele Einheimische sowie auswärtige Besucher, die mit Tourismus und Vermietung eigentlich wenig zu tun hatten." Seitdem wuchs die Veranstaltung Jahr für Jahr.

Besonders gerne erinnert sich Melanie Höfer an 2014. "Hier hatten wir zum ersten Mal Schnee. Die Fackelwanderung durch die verschneite Winterlandschaft vom Parkplatz beim Freibad zum Gipfel des Schusterbergs beeindruckte unsere Gäste enorm." Bei der Abschlussbesprechung zur aktuellen Jubiläumsveranstaltung dankten Melanie Höfer und Bürgermeister Gottfried Härtl dem Arbeitskreis Tourismus für die Unterstützung. Besonderes Lob bekamen Erwin Bächer und Hans Lenk. Erwin Bächer hatte in den vergangenen Wochen ehrenamtlich zahlreiche Stunden im Wald verbracht und wie schon in den Jahren zuvor das Holz für das Bergfeuer geschlagen und es auf den Schusterberg gebracht.

Hans Lenk kümmerte sich um die nötige Infrastruktur. Zum ersten Mal steht den Veranstaltern des Bergfeuers nun auch ein Stromanschluss zur Verfügung. Vom benachbarten Skihang verlegte Hans Lenk Stromleitungen zum Schusterberg. Melanie Höfer: "Unsere Stromaggregate brauchen wir deshalb nicht mehr und können nicht nur Speisen und Getränke zubereiten, sondern auch die stimmungsvolle Ausleuchtung und Bestrahlung der angrenzenden Kriegerkapelle weiter ausbauen." Ein herzliches Dankeschön richteten Höfer und Härtl auch an Eberhard Freiherr von Gemmingen-Hornberg. Er hat zum Bergfeuer wieder das Brennholz gespendet. Die Veranstalter warten heuer mit einer weiteren Neuerung auf. Während anderswo Grölldeifl und die Specht Furcht und Angst einflößen, tauchen in Friedenfels während des Fackelzugs entlang des Wanderweges kleine Steinwald-Hexen auf. Rund um die Kriegerkapelle können sich Erwachsene auch in diesem Jahr bei Glühwein aus dem Kessel und mit kleinen Bieren am lodernden und weithin sichtbaren Bergfeuer für den Rückweg stärken. Für die Kinder gibt es Früchtetee. An Speisen servieren die Organisatoren warme Wiener und Debreziner im Kipferl sowie feine Lebkuchen.

Start des Fackelzuges ist am Freitag, 30. Dezember, um 17 Uhr am Parkplatz des Freibades. Hier werden Fackeln zum Selbstkostenpreis angeboten. Für den Rückweg empfehlen die Verantwortlichen Taschenlampen oder am Verkaufsstand an der Kriegerkapelle eine Fackel zu erwerben. Weitere Auskünfte gibt die Tourist-Info, Telefon 09683/92 31 15.
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