Die Stimme des Papstes

Beim Kolping-Gedenktag dankten Präses Pfarrer Joseph (rechts) und zweiter Vorsitzender Helmut Schaumberger (Zweiter von links) Johannes Stich und Evelyn Stummreiter (von links) sowie Konrad Hoffmann für ihre langjährige Treue zur Kolpingsfamilie. Für den erkrankten Konrad Hoffmann nahmen Tochter Gabriele (Zweite von rechts) und Enkelin Christina Urkunde und Gutschein entgegen. Bild: bsc
Vermischtes
Friedenfels
03.12.2016
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70 Jahre und kein bisschen müde. Die Kolpingsfamilie Friedenfels wartet auch 2017 mit besonderen Veranstaltungen auf. So kommt im März Eberhard von Gemmingen-Hornberg nach Friedenfels - die "Stimme des Papstes". Der Jesuitenpater war früher Leiter der deutschsprachigen Redaktion von Radio Vatikan.

Nach einem feierlichen Gottesdienst, den der Steinwaldchor musikalisch mit seinen brillanten Stimmen gestaltet hatte, traf sich die Kolpingsfamilie zur Feier des Kolping-Gedenktages im Vereinslokal "Goldener Engel". Zweiter Vorsitzender Helmut Schaumberger freute sich über zahlreichen Besuch und übermittelte die Grüße des erkrankten ersten Vorsitzenden Reiner Gärtner. Dank zollte Helmut Schaumberger den Mitgliedern für die Unterstützung und intensive Mitarbeit im zurückliegenden Vereinsjahr. "Besonders das 70. Gründungsjubiläum hat viel Arbeit bereitet." Doch habe die Kolpingsfamilie dafür viel Zuspruch erhalten. Auch das Jahresprogramm 2017 sei wieder mit vielen Höhepunkten gespickt, fuhr Schaumberger fort und verwies auf den 21. März, wenn Jesuitenpater Eberhard von Gemmingen-Hornberg, der einst Leiter der deutschsprachigen Redaktion von Radio Vatikan war, ins Vereinslokal "Goldener Engel" nach Friedenfels kommt. Eberhard von Gemmingen-Hornberg hält einen Vortrag mit dem Titel "Vergisst Europa den wichtigsten Europäer - Jesus von Nazareth?".

Großen Applaus bekamen beim Kolping-Gedenktag die Vereinsjubilare. Präses Pfarrer Joseph und zweiter Vorsitzender Helmut Schaumberger würdigten Evelyn Stummreiter für ihre 25-jährige Mitgliedschaft sowie Johannes Stich und Konrad Hoffmann für ihre 50-jährige Treue zur Kolpingsfamilie. Die Urkunden und Gutscheine für einen Aufenthalt in einer Kolping-Ferienstätte nahmen für den erkrankten Konrad Hoffmann Tochter Gabriele Fleischmann und Enkelin Christina freudig in Empfang.

Feierlich gestaltete die Kolpingsfamilie den besinnlichen Teil des Abends. Lisa-Maria Schmidt übernahm die musikalische Begleitung auf der Gitarre. Zweiter Vorsitzender Helmut Schaumberger, Schriftführerin Nora Düning und die Mitglieder Andrea Schraml und Barbara Kaßeckert stimmten mit Beiträgen und Texten auf Weihnachten ein. Gut gefiel auch die nachdenkliche Geschichte über drei erlöschende Kerzen (für Friede, Glaube und Liebe) von Präses Pfarrer Joseph. Mit der Entzündung der vierten Kerze, die für Hoffnung steht, kann man jedoch die erloschenen Kerzen wieder anzünden, wünschte sich der Geistliche. Dem besinnlichen Teil folgte eine abschließende heitere Etappe. Helmut Schaumberger hatte dazu allerlei Geschichten zum Schmunzeln und Lachen vorbereitet. Begleitet wurde er beim Vortragen der weihnachtlichen Geschehnisse von seinem Bruder Bernhard Schaumberger an der Gitarre. Beide bekamen nach der gut einstündigen Feier zum Kolping-Gedenktag viel Beifall. Nach den Dankes- und Glückwünschen des Vorstands blieb den Besuchern noch Zeit für Gespräche im mollig warmen Vereinslokal.
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