09.04.2018 - 20:00 Uhr
FriedenfelsOberpfalz

FGV Friedenfels viel unterwegs Möglichst oft in die Natur hinaus

Die Mitglieder des Fichtelgebirgsvereins sind nicht nur gut zu Fuß. Auch auf dem Rad zeigen manche eine beachtliche Kondition, wie bei der Jahreshauptversammlung deutlich wird.

Vorsitzender Manfred Lang (Mitte) dankte Wanderwart Werner Zuleger für den farbenprächtigen Rückblick in Form einer Fotoschau mit vielen originellen Texten. Links Radpartner Klaus Gottfried, mit dem Zuleger nach Ragall ins Große Walsertal (Vorarlberg) unterwegs war. Bild: roh
von Autor ROHProfil

Die Ortsgruppe fand sich zum traditionellen Frühlingstreffen im Gasthof "Goldener Engel" zu ungezwungener Geselligkeit zusammen. Dieses erste Treffen im Jahr, früher hieß es "So treiben wir den Winter aus", geht auf den Gründungsvorsitzenden Hubertus Urban zurück. Obmann Manfred Lang eröffnete die eingebundene Jahreshauptversammlung und beleuchtete die Bewegungen in den Mitgliederzahlen. Ein Sterbefall war zu beklagen und es gab einen Austritt. Neuaufnahmen sorgten jedoch für Ausgleich und stabilisierten den Bestand bei 95, berichtete der Vorsitzende.

"Mit Genugtuung darf ich feststellen, dass wir mit Freunden sinnvoll die Freizeit gestaltet haben. Geselligkeit und gesunde Bewegung in frischer Luft standen stets im Vordergrund", zog Manfred Lang Bilanz. "Möglichst oft in die Natur hinaus" sei der Leitgedanke, der das Programm des FGV auch im Jahr des 30. Gründungsjubiläums bestimmte. Damit meinte der Vorsitzende 49 Halbtages-, Tages- und Mehrtageswanderungen. Jeder einzelne Teilnehmer legte 289 Kilometer auf Schusters Rappen zurück. Mit dieser Strecke liegt die Ortsgruppe Friedenfels innerhalb der 52 Obmannschaften des Hauptvereins an 10. Stelle, errechnete Wanderführer Werner Zuleger. "Damit können wir uns sehen lassen!" Dieses Ziel wird auch die Wandersaison 2018 prägen, die schon voll im Gang ist. Der Vorsitzende wies auf den Wanderplan 2018 hin. Einer der nächsten Aktionen wird eine Vogelstimmenwanderung am 12. Mai sein. Nach dem Kassenbericht von Heinz Störtzer erfolgte der detaillierte Jahresrückblick in Wort und Bild. Der Vorsitzende erinnerte an die Vogelstimmenwanderung, den Weg durchs Grenitztal, die "Erstürmung" des Ochsenkopfes über das Weißmaintal und des Schneeberges am Tausendmeterstein vorbei, den Ausflug um Wilchenreuth mit Josef und Wenzl Rosenberger und um den Schlossberg ab Waldeck zur Theresienkapelle.

Für die ausführliche Zusammenstellung der Wanderstatistik erntete Werner Zuleger viel Beifall. Den ausführlichen Rückblick unterlegte er mit eindrucksvollen Bildern. Für die dokumentarische Arbeit, die er in die Vorbereitung des eineinhalbstündigen Vortrags gesteckt hatte, erntete Zuleger viel Lob. Keine der 49 Wanderungen fehlte. Schöne Landschaften, bekannte Bauten, Schlösser, Kirchen, Kapellen und die Natur mit vielfältiger Blumenpracht wie zum Beispiel am Radweg, der Prag mit Paris verbindet, bildeten einen bunten Bilderreigen. Auch die kleinen Versuchungen am Wegesrand wie Apfelstrudel und Palatschinken fanden ihren Platz. Von der Tour zu den Simultankirchen präsentierte Zuleger die schönsten Akanthusaltäre der Region. Auch die Schnappschüsse von müden Wanderern fanden Anklang. Dem Zauber des Böhmerwaldes konnten sich die Zuschauer nicht entziehen. Ebenso fachte der Rückblick auf Touren in Sachsen, vom Keilberg und Aussichtspunkten in der näheren Umgebung die Wanderlust an. Mit viel Beifall dankten die Anwesenden dem Vereinsfotografen.

Als zweiter Höhepunkt folgte ein Bericht von Werner Zuleger und Klaus Gottfried, die die 500 Kilometer von Friedenfels mit dem Rad nach Ragall im Großen Walsertal bewältigt hatten. Die Zuhörer erlebten den Weg durch schmucke Dörfer und Städtchen entlang der Naab, Altmühl, Donau, Iller bis zum Bodensee und den Aufstieg danach in die Alpen hautnah mit. Die Radtour erfolgte zum offiziellen Besuch der Gemeinde Friedenfels bei ihrer Partnergemeinde Ragall. Eine große Abordnung Friedenfelser war mit dem Bus zu den Feierlichkeiten angereist.

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