Heiße Kämpfe am Kicker

Großen Spaß hatten die Akteure beim ersten Kickerturnier im Brauereimuseum. Die Spieler dankten Organisator Fabian Schultes (Vierter von rechts) und dem Geschäftsführer der Friedenfelser Betriebe, Thomas Schultes (rechts), für die Bereitstellung einer einzigartigen Sportstätte. Bild: bsc
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Friedenfels
27.02.2018
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Mächtig was los ist am Wochenende im Brauereimuseum. Aber nicht das Interesse am Gerstensaft steht im Mittelpunkt, sondern der Spaß am Kickern.

Unter der Leitung von Fabian Schultes ging das erste Kickerturnier im Erholungsort über die Bühne. Mit dem Andrang von 15 Teams hatte weder der Organisator noch der Geschäftsführer der Friedenfelser Betriebe, Thomas Schultes, gerechnet. Ihn freute besonders, dass erstmals eine rein sportliche Veranstaltung im Museum stattfand.

Das einzigartige Ambiente beflügelte so manche Mannschaft. Thomas Schultes, selbst früher ein begeisterter Akteur im Tischfussball, ließ es sich nicht nehmen, mit Karl Trottmann in einem Team zu starten. "Für mich gehörte das Kickern schon in meiner Jugendzeit zur Wirtshauskultur", sagte er. Mehrere Kneipen im Ort hatten damals noch die beliebten Tischkicker in ihren Wirtsstuben stehen, wusste Schultes. Doch der Kickersport hat sich enorm weiterentwickelt. Den beiden agilen Senioren wurden von den meist jungen Teams jedenfalls recht bald ihre Grenzen aufgezeigt.

Da nützte es nichts, die Bälle stets technisch sauber von hinten herauszuspielen, keine Fehlpässe zu produzieren und den Ball auch gelegentlich im gegnerischen Tor zu versenken, wie Thomas Schultes bei der Siegerehrung verkündete. Die flinken Augen und schnellen Hände der gegnerischen Mannschaften waren meist schneller und verbuchten die zwei benötigten Gewinnsätze für sich.

Fabian Schultes hatte die Mannschaften in drei Fünfer-Gruppen zusammengestellt, wobei sich die Teams über die Vor- und Hauptrunde in die Finals kämpfen mussten. Trotz der sportlichen Rivalität stand der Spaß im Vordergrund. Lockere Sprüche und Gespräche gehörten dazu. In der Vorrunde mussten zwischen den Mannschaften oft drei Partien ausgetragen werden, bis die zwei Gewinnsätze erreicht waren - ein Beleg dafür, dass die Teams ziemlich gleichmäßig besetzt waren.

Die Akteure konnten die Spiele auf Profi-Niveau bestreiten, denn Fabian Schultes hatte die Geräte von einem Tischfußballverein ausgeliehen. Eine weitere Motivation waren die zahlreichen Zuschauer. Angelockt vom sonnigen Winterwetter schauten viele Spaziergänger im Brauereimuseum vorbei und genossen neben den Kicker-Künsten die kürzlich eröffnete Bockbier-Saison oder ließen sich Kaffee und Kuchen schmecken.

Nach fast fünf Stunden standen die Sieger fest. Die Preise hatte die Brauerei spendiert. Über 50 Liter Bier freute sich das Team "Die Näckis" mit Patrick und Klaus Neckermann aus Fuchsmühl. Den zweiten Platz und 30 Liter Bier erhielten die Sternsinger vor den Drittplazierten "Das Team, das mir persönlich am besten gefällt" mit 20 Litern Bier. Geschäftsführer Thomas Schultes bot den Veranstaltern die Räume für eine Wiederholung im nächsten Jahr an.

Siegerliste1. "Die Näckis", 2. Sternsinger, 3. "Das Team, das mir persönlich am besten gefällt", 4. "Picaneros", 5. "Die drei lustigen Zwei", 6. "Kommando Urtyp", 7. "Black Pearl", 8. "Gurkenzerfetzer", 9. Ministranten, 10. "Hail and Kick", 11. "Schwarzer Ritter", 12. "Namenlos", 13. "The Kicker 2", 14. "D'Nachbarn", 15. "Fuchsmühler Stoußer". (bsc)
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