08.02.2018 - 20:00 Uhr
Friedenfels

Jugendrotkreuz bringt sich mit 1000 Stunden Dienst ein Jung, engagiert, vorbildlich

Die wichtigste Erkenntnis, die aus der Jahresversammlung des Friedenfelser Jugendrotkreuzes gewonnen wurde, lautet: Ohne euch wären viele Veranstaltungen in Friedenfels nicht mehr möglich. Bereitschaftsleiterin und Ehrengäste waren voll des Lobes. Zweiter Bürgermeister Oskar Schuster rückte die Weitsicht von Bereitschaftsleiterin Andrea Winkler ins Blickfeld. Er verwies auf die von ihr vor Jahren gefällte Entscheidung, eine Jugendgruppe zu gründen. Die Basis für eine gute Zukunft der Ortsgruppe. Schuster freute sich über das Engagement des Nachwuchses.

von Autor ROHProfil

Der Zusammenhalt zwischen Jugendrotkreuz und BRK-Bereitschaft funktioniere in Friedenfels sehr gut, bekräftigte Winkler in ihrer Doppelfunktion als Leiterin der Bereitschaft und der Jugendgruppe. Sie betonte in ihrem Rückblick, dass die Jugend neben eigenen Initiativen besonders die erfahrenen Sanitäter in vielen Belangen fleißig unterstützte. "Die jungen Helfer Daniel Hirschmann, Justin und Michelle Hausknecht durften wir bereits für fünf Jahre Einsatz ehren." Beifall kam von den Vertretern des BRK-Kreisverbandes, stellvertretendem Kreisbereitschaftsleiter Hans Maenner und stellvertretendem Geschäftsführer Sven Lehner.

Andrea Winkler erinnerte an Aus- und Fortbildung, Engagement bei Behindertennachmittagen im Frühjahr und Herbst, wo die Jugendgruppe zusätzlich mit einstudierten lustigen Sketchen überraschte. Bei der Seniorenadventfeier halfen die Jugendlichen nicht nur beim Dekorieren und Bewirten, sondern verteilten vorher auch die Einladungen und steckten sie in die Briefkästen. "Beim Kart-Slalom, OVL-Crosslauf, Truckerfest und Herbstfest sowie einer überörtlichen Feuerwehrübung waren wir, der Nachwuchs, in den Sanitätsdienst eingebunden." Zur Vertiefung der Kenntnisse diente ein Erste-Hilfe-Kurs im Mai. Insgesamt brachte sich das Jugendrotkreuz mit 1000 Stunden Dienst ein. Beim Kinderferienprogramm ergriff die BRK-Jugend selbst die Initiative. Es entwickelte sich eine Party zum 70. Geburtstag des Jugendrotkreuzes. Sechs Spiel- und Bastelstationen mit lehrreichen Erste-Hilfe-Aufgaben mussten die Teilnehmer absolvieren. Stefanie Winkler, die neue Stellvertreterin, absolvierte viele Schichten im Krankentransportwagen. Auch gab es gesellige Veranstaltungen. Andrea Winkler dankte "für den famosen Einsatz im vergangenen Jahr".

Diesem Lob schlossen sich Hans Maenner und Sven Lehner gerne an. Auch würdigten sie den Einsatz von Andrea Winkler. Die Bürgermeister Gottfried Härtl und Oskar Schuster dankten im Namen der Gemeinde für Aus- und Fortbildung der Jüngsten auf dem Weg zum vollwertigen Sanitäter. "Liebe Andrea, du kannst noch Interesse bei den Jugendlichen wecken, das freut uns. Die Nachbarortsgruppen des BRK blicken neidisch herüber."

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