Kreisverband der Siedler beteiligt sich am Nordgautag

Max Gmeiner von der Siedlergemeinschaft Hermannsreuth (Dritter von links) freut sich über Unterstützung durch den Kreisvorstand (von links) um Kassier Edgar Wagner, Kreisvorsitzender Otmar Zeitler, Toni Dutz und den Stellvertretern, Friedrich Bergmann und Gerhard Strobl. Bild: bsc
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Friedenfels
27.03.2018
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Reuth. Bei der Hauptversammlung des Tirschenreuther Kreisverbands für Wohneigentum im TSV-Sportheim blickte Kreisvorsitzender Otmar Zeitler auf den Höhepunkt des Jahres 2018: Viel Lob gab es dabei schon für die Siedlergemeinschaft Pleußen um Fritz Bergmann, die sich um den Siedler-Festwagen für den Nordgautag am 8. Juli in Wiesau kümmern. Es entsteht ein "Siedlerhaus", ein Oldtimer-Bulldog soll es durch die Straßen ziehen.

Begleitet wird der Festwagen von "Gärtnern" mit entsprechender Kleidung und Gartengeräten. "Alle Unterstützer erhalten ein kleines Verpflegungsgeld für den Festbesuch", versprach Zeitler. Wiesaus Bürgermeister und Vorstandsmitglied Toni Dutz freut sich über das Engagement des Kreisverbands. Er berichtete von guter Nachfrage. "Der Nordgautag wird ein Fest für die ganze Region."

Neben Beratung und Unterstützungen bietet der Kreisverband den Ortsvereinen Hilfe bei Anschaffungen. Zeitler nannte dabei die 6300 Euro, die der Kreisverband für die Fertiggarage der Siedlervereinigung Hermannsreuth zuschoss. In seinen Rückblick erinnerte Zeitler, dass es das Ziel bleibe, "Siedlergemeinschaften von der Kreis- bis zur Bundesebene zu unterstützten". Dass Kinder aufs Elternhaus verzichten, weil sie hohe Belastungen fürchten, sei bedenklich. "Hinzu komme Landflucht. Wirtshäuser und Läden schließen, Ärzte meiden das Dorf. Siedlergemeinschaften und andere Vereine in der Region stemmen sich gegen den Trend.

Auch die vieldiskutierten Abschaffung der Straßenausbaubeiträge sieht Zeitler positiv. "Die Beiträge fressen die Ersparnisse der Bürger auf." Deshalb habe der Verband lange dagegen gekämpft. "Derzeit laufen 123 Prozesse gegen die Straßenausbaubeiträge."

Trotz Nachwuchsproblemen in den Ortsvereinen seien die Veranstaltungen auf Landkreisebene gut besucht. Zeitler nannte die Radsternfahrt nach Erbendorf und die Ausflüge nach Passau und Naumburg. Gut angenommen wurde das Aufklärung zu Hauswasseranschlüssen und Zählerbügeln. An einer Schautafel zeigte Zeitler die Zuständigkeiten bei der Trinkwasserversorgung, von der Hauptleitung hin zum Wasserzähler in den Häusern auf. Gut gewirtschaftet hatte Hauptkassier Edgar Wagner, wie sein Bericht zeigte.
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