17.12.2017 - 15:28 Uhr
FriedenfelsOberpfalz

Weihnachtsdorf als Besuchermagnet

Die verschneiten Dächer des Ökonomiehofes, die vielen Christbäume und Verkaufsstände. Kleine und große Gäste erfreuen sich am bunten Mix von Fieranten mit ihrem kreativen Kunsthandwerk und über ein breites vorweihnachtliches Rahmenprogramm.

von Bernhard SchultesProfil

Der Weihnachtsmarkt im historischen Ökonomiehof lockte wieder viele Besucher. Hoch im Kurs standen in diesem Jahr die musikalischen Darbietungen. Vor der Bühne sammelten sich bei allen Gruppen die Besucher und lauschten bei einer stimmungsvollen vorweihnachtlichen Atmosphäre, den Gesang der zahlreichen Musikgruppen und Klängen der Instrumente. 39 Buden, darunter ansprechende neue kleine Holzhütten, beherbergten dieses Jahr die Kunsthandwerker, die mit regionalen Produkten aufwarteten und schmucke Sachen aus heimischer Produktion boten. Sie zeigten vielfältige Fertigkeiten und präsentieren handverlesene Waren. Ob Krippen oder Schnitzereien, Weihnachtsschmuck, Gestecke, Deko aus Wachs oder Metall, Kleidung und winterliche Accessoires wie Mützen, Schals und Handschuhe - an Geschenkideen herrschte kurz vor Weihnachten kein Mangel.

Wie alle Jahre überraschten die Veranstalter - Gemeinde, Vereine und Friedenfelser Betriebe - auch in diesem Jahr mit besonderen Glanzpunkten. Als besondere Hingucker erwiesen sich in diesem Jahr die große Krippe von Pfarrer Siegfried Wölfel. Zum anderen versetzt ein riesiges Gemälde einer Künstlerin aus Baden Württemberg am Eingang in den Ökonomiehof, die Besucher immer wieder ins Staunen. Das riesige Kunstwerk vor dem gelblichen Hintergrund schien förmlich zu strahlen. Eingebettet in eine Wandvertiefung bildeten die Motive der Betätigungsfelder der Friedenfelser Betriebe, einen wundervollen Kontrast. Hervorhebend waren wieder einmal die Standorte zum Verweilen und einen Plausch mit Freunden. Ob im großen Gewölbekeller unter dem Dorfladen, in den beheizten Handwerkerräumen der Friedenfelser Betriebe oder am Glühweinstand, die Besucher hatten bei dem kulinarischen Angebot viel Freude. Auch die "Speisekarte" war ein Besuch wert, so ein Besucher aus Weiden. Dicht umlagert waren stets die Verkaufsstände mit den Wild-Spezialitäten aus dem Steinwald sowie die zünftigen bayerischen Leibgerichte, mit Dotsch, Bratwürste mit Kraut sowie frische Kartoffelchips. Am Stand der Delegation aus der Partnergemeinde Raggal in Österreich gab es besondere Käsespezialitäten.

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Weitere Bilder im Internet:

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Gedenken an verstorbenen Schlossgärtner Erich Kaßeckert

Nach der Eröffnung der 13. Auflage durch Bürgermeister Gottfried Härtl spürten die Besucher bei der Begrüßungsrede von Schirmherrin Adelheid Freifrau von Gemmingen-Hornberg, dass der Weihnachtsmarkt eine Familien- und Gemeinschaftsleistung von Veranstaltern und ortsansässigen Vereinen ist. Die Schirmherrin rief zur Gedenkminute für den tags zuvor verstorbenen Schlossgärtner Erich Kaßeckert auf. "Im Gedanken an diesen lieben Menschen wird es mir warm ums Herz. Herr Kaßeckert war mit unserer Familie und der Gemeinde sehr lange und eng verbunden", sagte Adelheid Freifrau von Gemmingen-Hornberg. Erich Kaßeckert war in zahlreichen Vereinen Mitglied und lange Zeit aktiv tätig. (bsc)

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