05.03.2018 - 20:00 Uhr
Friedenfels

Weltgebetstag mit Köstlichkeiten aus Surinam Gemeinsam für eine bessere Welt

Die Sorgen und Nöte der Frauen aus Surinam rückten am Freitag beim Weltgebetstag in den Mittelpunkt. Monika Seidel, Vorsitzende des Müttervereins Friedenfels, freute sich in der Steinwaldhalle über eine unerwartet große Besucherzahl. Die bereitgestellten Stühle wurden knapp, als Irene Hasenfürter, Gabi Härtl, Melanie Schultes und Monika Seidel den Besucherinnen in einem Anspiel das kleine Land Surinam näherbrachten. An einer großen Leinwand im Hintergrund sowie an einer Fotowand mit Postern und Schnappschüssen gab es Informationen über das südamerikanische Land Surinam mit knapp 500 000 Einwohnern. Die Bevölkerung setzt sich unter anderem aus Indianern, Indern, Chinesen, Libanesen, Indonesiern und Europäern zusammen. Weiter interessant: Die Surinamerinnen bezeichnen sich selbst als "moksi", als einen "Mischmasch" aus vielen verschiedenen Ethnien. "Moksi" heißt aber auch "gemeinsam".

Die Spezialitäten, zubereitet nach Rezepten aus Surinam, schmeckten nicht nur Pfarrer Joseph (links). Mitglieder des Müttervereins Friedenfels hatten für die vielen Besucherinnen ein großes und mit vielen schmackhaften Besonderheiten ausgestattetes Büfett vorbereitet. Bild: bsc
von Bernhard SchultesProfil

Bei einem Gottesdienst, den der Mütterverein Friedenfels gestaltete, schlüpften Mitglieder in die Rolle von surinamischen Frauen. Die Friedenfelserinnen erzählten dabei Geschichten und Ereignisse. Die Besucherinnen erfuhren Wissenswertes über den Lebensalltag sowie über die Landschaft und den Regenwald. Beeindruckt waren die Mütter und junge Frauen aber auch vom musikalischen Beiprogramm. Mit von der Partie war der Singkreis Cantiamo. Pfarrer Joseph steuerte zum Gottesdienst eine kurze Meditation und den abschließenden Segen bei. Dank zollten die Organisatoren und Verantwortlichen des Weltgebetstags für die großzügigen Spenden der Besucherinnen. Die Kollekte wird im Kampf gegen Armut und mangelnde Schulbildung, vor allem bei Mädchen, verwendet. Die verschiedenen Kulturen in dem kleinen Land, das an Brasilien grenzt, bringen neben den unterschiedlichen Religionszugehörigkeiten und Muttersprachen auch eine einzigartige Küche mit sich. So sind einige Gerichte deutlich indonesischen Ursprungs, während bei anderen Gerichten ein hohes Maß an chinesischem oder niederländischem Einfluss zu erkennen ist. Solche Spezialitäten bot abschließend der Mütterverein zum Verkosten an. Dafür gab es viel Lob. Monika Seidel dankte beim gemütlichen Beisammensein den Mitgliedern des Müttervereins für die Unterstützung und die Ausrichtung des Weltgebetstages.

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