Humorvoller Streifzug durch Bauernregeln

Lokales
Fuchsmühl
16.04.2013
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Bauernregeln gibt es viele. Pfarrer Alfons Vollath hatte davon 150 ausgewählt und stellte sie vor großer Zuhörerkulisse vor. Dazu eingeladen hatte der Fuchsmühler Pfarrgemeinderat. Seine Ausführungen bereicherte Vollath mit eindrucksvollen und passenden Natur- und Landschaftsaufnahmen.

In Reimform

"Seit Menschengedenken kennen wir Bauernregeln", so der Bischöflich Geistliche Rat. "Sie sind alte Volksweisheiten, die sich meist auf die Wettervorhersage beziehen." Landwirte, die schon immer auf das Wetter angewiesen waren, hielten ihre Beobachtungen fest, sehr oft in Form von Reimen, führte Vollath aus. "Dabei fielen ihnen gewisse Regelmäßigkeiten bei der Entwicklung von Saat und Frucht auf. Daraus konnten Vorhersagen für klimatische Ereignisse getroffen werden."

Der Ruhestandspriester erläuterte: "Meist geschah das in Abhängigkeit von Wettersituationen, die an bestimmten Tagen eintreten und deshalb Prognosen für kommende Perioden zulassen sollen." Obwohl die Bedeutung der Bauernregeln heutzutage etwas zurückgegangen sei, fand es der Referent dennoch erstaunlich, wie zutreffend diese Beobachtungen sein können.

Volksweisheiten

Sehr oft kommen in den Bauernregeln auch die Gedenktage von Heiligen als markante Tage vor, die mit Volksweisheiten verknüpft wurden. Als Beispiele nannte der Seelsorger unter anderem "Sankt Gertraud tut die Erde von unten auf" (17. März) oder "An Maria Geburt fliegen die Schwalben furt" (8. September). Mit viel Humor führte Alfons Vollath die Zuhörer mit passenden Bauernregeln durch das Kalenderjahr. Am Ende des Vortrages spendeten die Zuhörer reichlich Beifall.
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