12.08.2014 - 00:00 Uhr
FuchsmühlOberpfalz

Pfarrer Varghese Kanjamala in seiner Predigt zur Wallfahrt: Gott ist mehr als ein Hobby Segen für Radler und Räder

Aus allen Himmelsrichtungen kamen am Sonntag Radfahrer nach Fuchsmühl. Ihr Ziel: Die Wallfahrtskirche "Maria Hilf".

Pfarrer Varghese Kanjamala segnete zunächst in der Kirche die Teilnehmer der Radwallfahrt und ging dann hinaus auf den Parkplatz, wo er die Fahrräder mit Weihwasser besprengte. Bild: si
von Autor SIProfil

Die Teilnehmer der zweiten Radwallfahrt hatten sich am frühen Morgen aufgemacht, um rechtzeitig in Fuchsmühl zu sein. Nach der großen Resonanz im vergangenen Jahr hatten sich die Verantwortlichen - Pfarrei, Marktgemeinde und Steinwald Allianz - entschlossen, heuer eine Neuauflage zu organisieren.

"Die wunderschön ausgebauten Radwege Fichtelnaab- und Steinwald-Radweg sowie die Natur im Naturpark Steinwald sind es wert mit dieser Wallfahrt geehrt zu werden", findet nicht nur Bürgermeister Wolfgang Braun. Er begrüßte die Radler am Sonntag auf dem Jugendheimparkplatz. Den Gottesdienst in der Wallfahrtskirche zelebrierte Pfarrer Varghese Kanjamala.

In seiner Predigt ging der Geistliche das Thema Hobby ein. "In der heutigen Zeit haben viele Menschen ein Hobby als Ausgleich." Es stelle sich die Frage, ob Christsein auch ein Hobby oder vielleicht doch viel mehr bedeute. "Christsein ist mehr und Jesus hat uns vor mehr als 2000 Jahren vorgelebt, was Christsein bedeutet." Jesus, so der Prediger, wäre in vielen Bereichen einen anderen, nicht immer leichten Weg gegangen. Vielmehr sei der ganze Mensch gefragt der im christlichen Glauben handelt, lebt und wirkt. "Gott ist für uns mehr als nur ein Hobby."

Stärkung vorm Heimweg

Am Ende des Gottesdienstes segnete Pfarrer Varghese Kanjamala in der Kirche die Radfahrer. Danach ging er hinaus auf den Jugendheim-Parkplatz und besprengte die dort abgestellten Fahrräder mit Weihwasser. Viele Radwallfahrer nutzten im Anschluss an den Gottesdienst das Angebot der Organisatoren noch einige Zeit in Fuchsmühl zu bleiben und sich auf dem Jugendheimparkplatz bei Kaffee und Kuchen, Bratwürsten und Steaks sowie verschiedenen Getränken zu stärken, ehe es wieder auf den Heimweg ging.

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